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Frings soll Darmstadt retten: «Herausforderung»

Torsten Frings wird neuer Trainer in Darmstadt. Foto: Carmen Jaspersen

Torsten Frings wird neuer Trainer in Darmstadt. Foto: Carmen Jaspersen

Ex-Nationalspieler Torsten Frings soll den Tabellenletzten Darmstadt 98 bei seinem Trainerdebüt in der Fußball-Bundesliga vor dem Abstieg retten.

Der 40-Jährige heuert als Nachfolger des Anfang Dezember entlassenen Norbert Meier bis zum 30. Juni 2018 bei den «Lilien» an, wo ihn eine Herkulesaufgabe erwartet. «Ich brenne auf die Herausforderung in diesem speziellen Club, der mit seinen besonderen Attributen bestens zu meiner Persönlichkeit passt», sagte Frings am Dienstag.

Die Südhessen überwintern mit nur acht Punkten als Liga-Schlusslicht - der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt schon fünf Punkte, zum rettenden 15. Rang sogar acht Zähler. «Ich bin mir der Schwere der Aufgabe bewusst, aber ich war immer ein Kämpfer und Teamplayer, und genau so werde ich ab sofort - und im Speziellen mit dem Trainingsauftakt am 3. Januar - diese Aufgabe angehen», erklärte Frings.

Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch setzt große Hoffnungen in den Trainernovizen, der im März 2015 die notwendige Lizenz erworben hat. «Bei Torsten Frings spüren wir das berühmte Feuer. Er verbindet Wille, Leidenschaft und Kampfkraft - genau jene Tugenden, die Darmstadt 98 ausmachen. Auch deshalb haben wir uns ganz bewusst für diesen Weg entschieden», begründete Fritsch die Wahl.

Nachdem zuvor Bruno Labbadia und Holger Stanislawski den Darmstädtern abgesagt hatten, will der 79-malige Nationalspieler seine erste Chance auf einem Chefposten nutzen. Die volle Unterstützung der Vereinsspitze hat er jedenfalls. «Wir freuen uns, mit Torsten Frings einen Cheftrainer verpflichtet zu haben, der als Person Geradlinigkeit und Authentizität verkörpert. Zudem verfügt Torsten Frings über jahrelange Erfahrung im Fußballgeschäft als Bundesliga- und Nationalspieler», sagte Fritsch.

Bisher arbeitete Frings im Oberhaus nur als Co-Trainer bei Werder Bremen unter Viktor Skripnik. Als der Ukrainer im September entlassen wurde, verlor auch Frings seinen Job. «Wir sind überzeugt, dass er auch ohne die große Trainererfahrung zeigen wird, dass er die Aufgabe mit Sachverstand, Ehrgeiz und Teamfähigkeit bestens lösen kann, so wie es andere Beispiele im Profifußball bereits bewiesen haben», erklärte Fritsch.

Vor der Vertragsunterzeichnung hatte sich Frings mit den Bremern, für die als Aktiver von 1997 bis 2002 und 2005 bis 2011 insgesamt 326 Spiele absolvierte, auf die Auflösung seines Kontraktes geeinigt. «Es war für uns selbstverständlich, dass wir ihm die Chance, bei einem anderen Profiteam als Cheftrainer einzusteigen, nicht verbauen wollen», teilte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann mit.

Frings erwartet in Darmstadt viel Arbeit, denn die «Lilien» präsentierten sich in der Hinrunde nur selten bundesligatauglich. Nach sechs Niederlagen in Serie hatte sich der Verein daher am 5. Dezember von Meier getrennt, der erst im Sommer als Nachfolger des nach Augsburg gewechselt Dirk Schuster geholt worden war. Ramon Berndroth, sportlicher Leiter des Nachwuchszentrums, übernahm danach übergangsweise bis zur Winterpause. Seine Bilanz aus drei Spielen: Null Punkte, null Tore.

Danach gab das Präsidium das Motto für die Rückrunde vor: «Wir werden eins ganz sicher nicht tun: Aufgeben und den Kopf in den Sand stecken. Auch im neuen Jahr wird zusammen gekämpft und geackert.» Mit Frings als neuem Motivator.

Mitteilung Darmstadt 98

Tosten Frings beim DFB

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