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Fröhlich kündigt Analyse des Video-Assistenten an

Lutz Michael Fröhlich kündigte eine erste Auswertung der Testphase des Video-Assistenten an. Foto: Matthias Balk

Lutz Michael Fröhlich kündigte eine erste Auswertung der Testphase des Video-Assistenten an. Foto: Matthias Balk

«Dann werden wir alle Situationen noch mal aufgreifen, analysieren und das Ergebnis transparent darstellen», kündigte DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich in einem auf der Verbandsinternetseite veröffentlichten Interview an. «So kommen wir einen Schritt weiter in der Diskussion, was ein klarer Fehler des Schiedsrichters ist und was nicht.»

Derzeit sei vielen Beteiligten und Fans noch nicht «komplett verständlich, warum bei manchen Szenen, die sich auf den ersten Blick zwar ähneln, aber regeltechnisch dann doch anders zu bewerten sind, eingegriffen wird oder eben nicht», räumte Fröhlich ein. «Das zu ändern, da sind wir im Schiedsrichterwesen gefordert. Genau dieses Kriterienprofil müssen wir zeitnah mit allen Unparteiischen noch mal schärfen und dann die Öffentlichkeit, vor allem aber auch die Vereine, detailliert darüber informieren.»

Mit dem bisherigen Einsatz des Video-Assistenten zeigte sich Fröhlich durchaus zufrieden. «Wir haben an den ersten fünf Spieltagen bereits neun Situationen gehabt, in denen der Video-Assistent exakt so funktioniert hat, wie wir uns das alle vorgestellt haben», sagte er. «Aber über diese perfekten Fälle wird natürlich weniger gesprochen.»

Fröhlich-Interview auf DFB-Homepage

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