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HSV vor Denswil-Transfer

Der HSV ist an Brügges Stefano Denswil (l) interessiert. Foto: Jose Coelho

Der HSV ist an Brügges Stefano Denswil (l) interessiert. Foto: Jose Coelho

Wie der norddeutsche Fußball-Bundesligist aus seinem Trainingslager in Längenfeld/Tirol mitteilte, sollten Coach Markus Gisdol und Sportchef Jens Todt «wegen einer Spielbeobachtung» bei der Einheit am Nachmittag fehlen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird das Duo Innenverteidiger Denswil am Abend im Champions-League-Qualifikationsspiel seines Clubs FC Brügge gegen den türkischen Vizemeister Basakshehir Istanbul beobachten.

Der 24 Jahre alte Abwehrspieler gilt schon länger als Wunschkandidat des HSV für die dünn besetzte Innenverteidigung. Denswil stammt aus der Schule von Ajax Amsterdam, steht aber beim belgischen Spitzenclub in Brügge noch bis 2020 unter Vertrag. Der HSV müsse deshalb rund sechs bis sieben Millionen Euro Ablöse aufbringen, heißt es.

Todt hatte wiederholt betont, dass möglichst zeitnah ein Innen- und ein Linksverteidiger kommen sollen. Für Denswil spricht, dass er schon auf beiden Positionen gespielt hat. Vornehmlich soll der Niederländer, der 31 Nachwuchs-Länderspiele und für Brügge auch mehrere Champions-League-Partien absolviert hat, aber in der Abwehrzentrale des HSV zum Einsatz kommen. Dort stehen Gisdol in Mergim Mavraj, Kyriakos Papadopoulos und Bjarne Thoelke derzeit lediglich drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung.

HSV-Mitteilung via Twitter

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