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HSV will Papadopoulos - aber nicht um jeden Preis

Der Hamburger SV schaffte den Klassenerhalt auch dank Kyriakos Papadopoulos. Foto: Christian Charisius

Der Hamburger SV schaffte den Klassenerhalt auch dank Kyriakos Papadopoulos. Foto: Christian Charisius

«Wir haben große Lust, "Papa" zu halten. Manchmal gibt es aber einen Unterschied zwischen dem, was wünschenswert ist und was machbar ist», sagte der Spordirektor des norddeutschen Fußball-Bundesligisten auf der Vereins-Homepage. Der Poker um den 25 Jahre alten Griechen, für den Bayer 04 Leverkusen dem Vernehmen nach eine zweistellige Millionen-Ablöse fordert, ist damit eröffnet.

Fest steht: Für die Hamburger hat nach dem erneuten Klassenerhalt die Verstärkung der Hintermannschaft Priorität. «Auf der Position haben wir mit Mergim Mavraj aktuell nur einen Spieler. Davor hatten wir drei gelernte Innenverteidiger im Kader ? und selbst das war am Ende zu wenig», erklärte Todt. Papadopoulos, den der HSV nur für die Rückrunde ausgeliehen hatte, war in dieser Zeit einer der Leistungsträger und zudem ein Liebling der HSV-Anhänger.

Doch nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen muss der klamme Club seinen Gehaltsetat deutlich senken. Und da unklar ist, ob und wie viel Geld HSV-Gönner und -Fan Klaus-Michael Kühne für die kommende Spielzeit zur Verfügung stellen wird, müssen Todt & Co. vorerst kostensparend planen. «Es ist so, dass Herr Kühne dem HSV in der Vergangenheit schon einige Male entscheidend geholfen hat. Das war eine riesengroße Hilfe. Mehr kann ich im Moment dazu nicht sagen», meinte Todt und betonte, die erhoffte Weiterverpflichtung von Papadopoulos sei deshalb «total offen».

Todt-Interview auf hsv.de

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