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Hertha BSC kann jubeln - Aber hitzige Stadiondebatte

Hertha BSC steht auch wirtschaftlich gut da. Foto: Maurizio Gambarini

Hertha BSC steht auch wirtschaftlich gut da. Foto: Maurizio Gambarini

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat allen Grund zum Feiern: Europa-League-Teilnahme, Rekord-Etat für 2017/18 mit einem prognostizierten Plus und der bevorstehende Stadion-Um- oder -Ausbau zum 125. Geburtstag.

Aber unter den 1623 Herthanern gab es bei der Mitgliederversammlung des Vereins im CityCube erst einmal Zoff. Die sehr emotional geführte Stadion-Diskussion überlagerte die anderen Themen auf der Versammlung.

Alle Mitglieder des Vereins werden darüber entscheiden, wo und in welcher Form eine neue Spielstätte für den Berliner Club entsteht. Das hatten das Präsidium und der Aufsichtsrat als allein zuständiges Gremium beschlossen, teilte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer auf der Versammlung mit. «Das Olympiagelände ist unsere erste Option. Nichts geschieht gegen den Willen der Mitglieder», sagte Gegenbauer.

Hertha BSC und die Berliner Regierung hatten zuletzt mit der gemeinsamen Erklärung überrascht, dass bei Stadionplänen auch ein Umbau des Olympiastadions eine ernstzunehmende Alternative sei. Der ebenfalls angedachte Standort Ludwigsfelde in Brandenburg hatte bereits im Vorfeld - und bei den anwesenden Mitgliedern am Dienstag - keine Chance. Allerdings war ein Antrag zur Abstimmung auf der Mitgliederversammlung über die Absage an Ludwigsfelde nach der Satzung nicht möglich.

Wirtschaftlich hält Hertha mit dem sportlichen Erfolg der Mannschaft mit. Die Berliner planen mit Erträgen von 122,6 Millionen Euro, bei prognostizierten Aufwendungen von 122,1 Millionen Euro. Sie rechnen also mit einem Plus von 500 000 Euro. «Zum ersten Mal planen wir mit einem Umsatz deutlich über 120 Millionen Euro, was einer Steigerung von 20 Millionen entspricht», sagte Finanzexperte Ingo Schiller.

Tagesordnung der Mitgliederversammlung Hertha BSC

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