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Kind fordert Ende der Proteste in Hannovers Stadion

Hat bei einem Teil der 96-Fans einen schweren Stand: Vereinsboss Martin Kind. Foto: Peter Steffen

Hat bei einem Teil der 96-Fans einen schweren Stand: Vereinsboss Martin Kind. Foto: Peter Steffen

«Wenn die von großer Liebe zu 96 und zu dieser Mannschaft immer sprechen, dann sollten sie doch während des Spiels diese Mannschaft auch wirklich unterstützen», sagte der 73 Jahre alte Unternehmer in der Sky-Sendung «Wontorra - der Fußball Talk».

Hannovers Sportchef Horst Heldt hatte zuvor vor den Folgen des Streits mit den Fans gewarnt. «Das wird der Mannschaft langfristig schaden, das wird uns allen schaden», sagte Heldt am  Samstagabend in der ZDF-Sendung «das aktuelle sportstudio».

Kind steht kurz vor der endgültigen Übernahme der Mehrheit an dem Traditionsverein. Zahlreiche Fans des Clubs protestieren seit längerem dagegen. Zu Beginn dieser Saison beschlossen sie einen Stimmungsboykott. Beim Heimsspiel gegen den Hamburger SV am vergangenen Freitag beschimpften ein Teil der Anhänger Kind, andere Fans riefen dem «Ultras raus» entgegen.

Kind bekräftigte indes seine Pläne. «Profifußball-Unternehmen sind aus meinem Verständnis Wirtschaftsunternehmen», betonte er. Dafür brauche es entsprechende Strukturen. «Es ist eine Strategie, die immer kommuniziert wurde und jetzt abgeschlossen wird», sagte Kind.

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