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Leipzig auf dem Weg in die Königsklasse

«Wir wollen alle in die Champions League» - Leipzigs Timo Werner jubelt nach dem Treffer zum 2:0. Foto: Jan Woitas

«Wir wollen alle in die Champions League» - Leipzigs Timo Werner jubelt nach dem Treffer zum 2:0. Foto: Jan Woitas

Die Bundesliga attestiert RB Leipzig schon jetzt Champions-League-Reife - Ralf Rangnick sieht das anders. Seine Personalplanungen für die kommende Saison haben längst begonnen.

Für mögliche Duelle auf Europas größter Fußball-Bühne gegen Messi, Ronaldo & Co. muss der Aufsteiger nachlegen. «Wenn wir international spielen, brauchen wir mehr Qualität in der Breite und den einen oder anderen Spieler mehr», sagte Rangnick nach dem historischen Einzug ins internationale Fußball-Geschäft.

Durch das 4:0 (2:0) gegen den SC Freiburg haben die Leipziger die Champions-League-Playoffs sicher. Reicht's da nicht fürs Weiterkommen, geht's in die Europa League. Doch mit weniger als der Königsklasse will sich bei RB niemand zufriedengeben. «Dass wir Europa schaffen, war uns schon vor drei, vier Spieltagen klar. Wir wollen alle in die Champions League und sind dem Ziel wieder ein Stück nähergekommen», sagte der mit 16 Toren beste deutsche Bundesliga-Stürmer Timo Werner.

Damit Werner & Co. gegen Europas Crème de la Crème bestehen können, muss das junge, hungrige Team von Coach Ralph Hasenhüttl aufgestockt werden. Und Sportdirektor Rangnick weiß genau, wen er will. «Wir haben ganz konkrete Vorstellungen. Ob es dann fünf, sechs oder sieben sind, weiß ich nicht», sagte der 58-Jährige, der bisher Torhüter Yvon Mvogo holte. Eilig hat es Rangnick nicht. Es könne in den nächsten zwei Wochen was passieren oder auch erst in der Sommerpause: «Aber wenn sich unsere Vorstellungen so umsetzen lassen, könnte ich tatsächlich noch vor dem Trainingsstart zwei Wochen Urlaub machen.»

In ihrer Premieren-Saison haben die Leipziger schon für einige Rekorde in der Bundesliga gesorgt und nun dafür, dass in Leipzig erstmals seit mehr als 28 Jahren wieder internationaler Fußball gespielt wird. Auf dem direkten Weg in die Königsklasse reichen RB sechs Punkte aus den letzten fünf Ligaspielen. Angesichts der derzeitigen Verfassung schwer vorstellbar, dass es nicht klappt. 

«Vize-Meister hinter dem FC Bayern zu werden, ist gefühlt fast wie Meister zu werden. Und deswegen wollen wir mit aller Macht diesen zweiten Platz behalten», sagte Hasenhüttl nach dem vierten Sieg in Serie. Doch Hasenhüttl wäre nicht Hasenhüttl, würde er nicht trotz des komfortablen Vorsprungs auf die Verfolger 1899 Hoffenheim (sieben Punkte) und Borussia Dortmund (acht) vor Übermut warnen. «Wir haben einen tollen Vorsprung und eine tolle Ausgangsposition. Aber wir sind noch nicht sicher in der Champions League. Deswegen gibt es noch einige Aufgaben zu erledigen», sagte der Österreicher. Die Plätze zwei und drei bedeuten die direkte Qualifikation für die Champions League.

Gegen den ebenfalls zu den Überraschungen der Saison zählenden Tabellen-Sechsten aus dem Breisgau hatten die Sachsen mit ihren Torschützen Yussuf Poulsen (36.), Werner (42.), Naby Keita (51.) und Diego Demme (90.), der bei seinem ersten Bundesliga-Tor einen Schneidezahn verlor, leichtes Spiel. Denn angetrieben von Top-Scorer Emil Forsberg griff Leipzigs Hochgeschwindigkeits-Fußball wieder. Wie hoffentlich demnächst in der Champions League.

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