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Mainzer Trainer-Novize Schwarz spürt keinen Erfolgsdruck

Der neue Mainzer Trainer Sandro Schwarz spürt keinen besonderen Druck. Foto: Thomas Frey

Der neue Mainzer Trainer Sandro Schwarz spürt keinen besonderen Druck. Foto: Thomas Frey

Sandro Schwarz erkennt keine großen Unterschiede zu seinem bisherigen Trainerleben. «Mehr SMS, mehr Telefonate, mehr mediale Aufmerksamkeit!», erklärte der neue Chefcoach des FSV Mainz 05.

Aber auch bei der U23 der Rheinhessen habe er viel zu organisieren gehabt. Die Gestaltung der Trainingsinhalte in der Vorbereitung hatte da ebenfalls in seiner Hand gelegen. «Ich bin erfüllt von großer Vorfreude. Ich sehe alles positiv und bin der, der vorneweg marschiert», sagte Schwarz.

Die ersten Trainingseinheiten mit dem noch dezimierten Kader des Fußball-Bundesligisten liegen hinter dem 38 Jahre alten gebürtigen Mainzer und seinen Assistenten Jan-Moritz Lichte sowie Michael Falkenmayer. «Alle sind sehr willig, fleißig und ehrgeizig. Sechs Wochen Urlaub waren auch genug», meinte Schwarz, der Wert auf ganzheitliches Training legt. «Wir müssen schließlich alle Phasen im Spiel abdecken.»

Mit dem Kader sei er «hochzufrieden». «Wir haben eine gute Basis gelegt und haben weiter alle Optionen», betonte Schwarz, der in enger Abstimmung mit dem zum Vorstand Sport beförderten Rouven Schröder die Planungen vorantrieb. Einigkeit herrschte bei den sportlichen Machern der 05er in Sachen Jhon Córdoba: Der Torjäger wurde für die bisher nicht dementierte Summe von angeblich 17 Millionen Euro zum 1. FC Köln transferiert. «Das ist ein normaler Ablauf bei uns. Das musste so gemacht werden», betonte Schwarz.

Bei den «neuen» Mainzern nimmt der frühere Nationaltorhüter René Adler sicherlich eine Sonderstellung ein. «Er tut uns als Persönlichkeit gut», sagte Schwarz und erwartet, dass die Youngster Jannik Huth und Florian Müller von der Zusammenarbeit profitieren. Insgesamt 28 Profis umfasst der Kader, Perspektivspieler sind nicht dabei. «Das ist nicht zu groß, wir haben klare Strukturen und es kann noch viel passieren», erklärte Schröder.

Erst mit der Abreise am 17. Juli ins einwöchige Trainingslager nach Grassau am Chiemsee in Bayern wird die volle Mannschaftsstärke erreicht. Gespannt ist man bei den 05ern, in welcher Verfassung der seit eineinhalb Jahren verletzte Emil Berggreen von einem speziellen Training in den USA zurückkehren wird. «Wir müssen abwarten», meinte Schwarz, der beim ersten Testspiel am 8. Juli gegen Alemannia Aachen auch noch die Nationalspieler Fabian Frei, Suat Serdar und Jean-Philipp Gbamin ersetzen muss.

Mainzer Mannschaft

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