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Mehrheit für Kostenbeteiligung der Clubs an Polizeieinsätzen

Polizeieinsatz am Weserstadion beim Bundesligaspiel von Werder Bremen gegen den Hamburger SV im März 2014. Foto/Archiv: Carmen Jaspersen Foto: Carmen Jaspersen

Polizeieinsatz am Weserstadion beim Bundesligaspiel von Werder Bremen gegen den Hamburger SV im März 2014. Foto/Archiv: Carmen Jaspersen Foto: Carmen Jaspersen

Insgesamt sprachen sich einer Umfrage des Meinungsforschungsinsituts YouGov zufolge 73 Prozent der mehr als 1000 Befragten eher dafür aus, 19 Prozent eher dagegen. Von den Befragten besuchte jeder Vierte einmal im Monat oder seltener ein Fußballspiel im Stadion. Etwa 40 Prozent gingen gar nicht ins Stadion, und rund ein Drittel interessierte sich grundsätzlich nicht für Fußball, so die Umfrageergebnisse.

Ob sich Profi-Vereine an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen sollen, gilt als umstritten. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) etwa hält es für gerechtfertigt, den Bundesliga-Vereinen solche Kosten zum Teil in Rechnung zu stellen. Bis auf Bremen stoßen solche Forderungen bei den Bundesländern auf Ablehnung. Die Hansestadt verschickt bei großen Polizeieinsätzen zu Hochrisikospielen Rechnungen an die Deutsche Fußball Liga (DFL). Dagegen wehrte sich die DFL zuletzt erfolgreich vor Gericht.

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