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Mutige TSG will Premierensieg gegen den FC Bayern

Hoffenheims Andrej Kramaric würde auch gerne so nach einem Sieg gegen den FC Bayern jubeln. Foto: Uwe Anspach

Hoffenheims Andrej Kramaric würde auch gerne so nach einem Sieg gegen den FC Bayern jubeln. Foto: Uwe Anspach

Mit viel Mut will die TSG Hoffenheim im 18. Anlauf den ersten Bundesliga-Sieg gegen den FC Bayern schaffen. Das Duell des Dritten gegen den Tabellenführer ist das Topspiel des 27. Spieltags in der Fußball-Bundesliga.

Borussia Dortmund könnte bei einer Niederlage des Rivalen Hoffenheim durch einen Sieg gegen den Hamburger SV wieder auf Rang drei klettern. Werder Bremen will gegen den FC Schalke 04 seine Erfolgsserie fortsetzen, der 1. FC Köln erwartet gegen Eintracht Frankfurt prominenten Besuch.

MUT ZUM RISIKO: In 17 Bundesliga-Partien hat die TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern noch nie gewonnen. Doch vor dem 18. Duell der beiden Clubs stehen die Chancen auf einen Premierenerfolg gut. Unter Coach Julian Nagelsmann sind die Kraichgauer als Liga-Dritter zum Topteam herangereift, zuhause ist die TSG in dieser Saison noch unbesiegt. «Wir riskieren was, wir sind mutig», versprach Nagelsmann. Den Münchnern ist der Titel kaum noch zu nehmen, Coach Carlo Ancelotti muss auf die verletzten Manuel Neuer und Thomas Müller verzichten und schont Thiago.

MASKENMANN: Auch mehrere Tage nach dem Revierderby beim FC Schalke 04 (1:1) war der Maskenjubel von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang noch immer Thema bei Borussia Dortmund. Dabei kommt die Diskussion für den BVB zum ungünstigsten Zeitpunkt: Nach dem Remis auf Schalke ist der Revierclub auf Rang vier abgerutscht und benötigt gegen den HSV dringend einen Sieg, um den Anschluss an den direkten Champions-League-Rang zu halten. Trainer Thomas Tuchel setzt trotz des Wirbels um Aubameyang auf seinen Torjäger: «Er hat die Fähigkeit, nicht beleidigt zu sein. Das zeichnet einen Top-Profi aus.»

ERFOLGSSERIE: Fünf Siege und ein Unentschieden holte Werder Bremen aus den vergangenen sechs Bundesliga-Partien - und kletterte damit bis auf Rang zwölf. Dennoch sind die Norddeutschen nur drei Zähler von einem Relegationsplatz entfernt und streben daher auch gegen Angstgegner Schalke einen Erfolg an. «Wir werden mit genau der Überzeugung und mit dem Spirit ins Spiel gehen, der uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat», sagte Trainer Alexander Nouri.

GLÜCKSBRINGER: Das Duell mit dem direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt hat für den 1. FC Köln im Rennen um die Europa-League-Ränge enorme Bedeutung. Trainer Peter Stöger hofft daher auf einen besonderen Glücksbringer: Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich bei einem Besuch im Stadion über die Arbeit einer Stiftung informieren. «Wir hoffen, sie bringt Glück - für uns», sagte Stöger vor dem Duell.

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