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NADA sieht keinen Verstoß bei 96-Spieler

NADA-Justiziar Lars Mortsiefer sieht keinen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Foto: Alexander Heinl

NADA-Justiziar Lars Mortsiefer sieht keinen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Foto: Alexander Heinl

«Zudem haben wir den Sachverhalt nun an den DFB zur abschließenden Bewertung weitergeleitet», teilte NADA-Justiziar Lars Mortsiefer in einer Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur mit.

Die «Süddeutsche Zeitung» hatte berichtet, dass ein zur Dopingprobe aufgeforderte 96-Spieler gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen habe, indem er nach Spielende zunächst in die Kabine statt direkt in den Dopingkontrollraum gegangen sei. Sowohl NADA als auch der niedersächsische Fußball-Bundesligist können jedoch keine Abweichung von den Anti-Doping-Bestimmungen erkennen. Der Spieler sei auch bei seinem Kabinengang unter ständiger Beobachtung eines Kontrolleurs gewesen. Dies stelle laut NADA «keinen Verstoß dar».

Dennoch sei laut «Süddeutscher Zeitung» fraglich, ob die für den beaufsichtigten Kabinengang in der Bundesliga notwendige Zustimmung eines Dopingkontrollarztes eingeholt worden war. Die NADA will nun noch einmal auf alle Beteiligten einwirken. «Auch wenn es aus unserer Sicht keinen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen darstellt, werden wir den Vorgang zum Anlass nehmen, um sowohl die Spieler und Mannschaften aber auch die Kontrolleure noch einmal für den genauen Kontrollablauf zu sensibilisieren», sagte Mortsiefer.

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