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RB-Trainer Hasenhüttl rotiert zurück zum Sieg

Von der Rotation verschont: Leipzigs Nationalspieler Timo Werner spielte schon wieder von Anfang an. Foto: Hendrik Schmidt

Von der Rotation verschont: Leipzigs Nationalspieler Timo Werner spielte schon wieder von Anfang an. Foto: Hendrik Schmidt

Endlich daheim wieder gewonnen. «Nach den drei Spielen war es wichtig, mal wieder einen Dreier zu holen, auch für den Kopf», meinte RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.

Diesmal erwies sich seine Rotation genau richtig, hatte er doch fast die komplette Wunschelf auf dem Platz.

ROTATION: Das Timing bei der Rück-Rotation von Hasenhüttl passte perfekt. Nach den neun Veränderungen beim 0:1 in Augsburg waren es diesmal sechs. Doch Hasenhüttl bot diesmal mit Ausnahme von Naby Keita seine Wunschformation auf. Angefangen mit Peter Gulacsi im Tor für Yvon Mvogo, Dayot Upamecano unter anderem in der Abwehr sowie Emil Forsberg und Jean-Kévin Augustin in der Offensive.

BANGEN: Vor der Auswärtspremiere in der Königsklasse muss Hasenhüttl weiter um Spielmacher Naby Keita bangen. Der in der Fußball-Bundesliga noch ein Spiel gesperrte 22-Jährige aus Guinea klagt über Oberschenkelprobleme. Keita habe in dieser Woche kein einziges Mal richtig trainiert, berichtete der RB-Trainer. «Aber ich hoffe trotzdem noch, dass es bis Dienstag reicht für ihn.»

DAUERBRENNER: Alle rotieren, nur Timo Werner nicht. «Einen Spieler in dieser Form lässt man ungern nicht spielen», meinte Hasenhüttl zuletzt. Mit seinem fünften Liga-Tor avancierte der Nationalspieler einmal mehr zum Sieggaranten der Sachsen. Werner nutzte einen zu kurzen Rettungsversuch der Frankfurter und schoss von halbrechter Position im Strafraum ins lange Ecke. «Wir haben viel investiert, dann auch die Tore gemacht. Der Sieg tut uns verdammt gut», sagte er.

GLÜCKSPILZ: Der zurück in die Startformation rotierte Stammkeeper Peter Gulacsi hatte in der 87. Minute mehr als Glück. Als Simone Falette einen Kopfball an den Pfosten lenkte, sprang der abprallende Ball an den Unterschenkel des Ungarn und dann ins Seitenaus. Sein Blick zurück war etwas verwirrend, er konnte selbst kaum glauben, dass dieser Ball nicht ins Tor sprang.

PECHVOGEL: Gerade eingewechselt und schon führte sein erster Ballkontakt zum ersten Auswärtsgegentor der Frankfurter in dieser Saison. Kevin-Prince Boateng spielte einen fragwürdigen Rückpass auf Keeper Lukas Hradecky. «Ich wollte ein bisschen Ruhe reinbringen und hinten rumspielen, damit wir den Ball halten können», meinte er. Doch der Befreiungsschlag vom Torhüter landete bei Marcel Sabitzer, dessen Querpass Werner zum Abschluss nutzte. Hradecky konnte mit einer Hand parieren. Den abspringenden Ball versenkte Augustin zur RB-Führung.

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