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René Adler genießt Mainzer Unaufgeregtheit: «Bin happy»

Torwart René Adler fühlt sich nach seinem Wechsel beim FSV Mainz 05 gut aufgehoben. Foto: Thomas Frey

Torwart René Adler fühlt sich nach seinem Wechsel beim FSV Mainz 05 gut aufgehoben. Foto: Thomas Frey

René Adler lächelt trotz des intensiven Trainings bei seinem neuen Club FSV Mainz 05. «Ich bin happy mit meiner Entscheidung, ich fühle mich pudelwohl», sagte der frühere Nationaltorhüter bei einem Pressegespräch.

Seine neuen Mitspieler hätten es ihm leicht gemacht. «Ich wurde toll aufgenommen. Hier ist alles familiärer, ruhiger, die Wege sind kurz. Es fühlt sich gut an», erklärte der gebürtige Leipziger, der so schnell wie möglich für seine Frau Lilli Hollunder und den zwei Hunden ein Haus mit Garten finden will. «Das ist gar nicht so einfach», meinte 32-Jährige.

Die fünf Jahre beim Hamburger SV mit einigen Höhen und all den Tiefen möchte der Torhüter nicht missen. Seinen Vertrag verlängern wollte er aber nicht und verzichtete mit der Vertragsunterschrift bei den 05er auf jede Menge Geld. Hamburg bleibe weiter die «Base» der Adlers, versicherte der ehemalige Nationalspieler, der an der Elbe gute Freunde und viele Bekannte hat. Jetzt möchte er sich erst einmal ganz und gar auf Mainz 05 einlassen. «Ich will mich mit dem Club identifizieren. Das wird mir gelingen. Ich bin ein offener Charakter, bin für meine Kollegen immer erreichbar.»

Die Mainzer Führung um Sportvorstand Rouven Schröder und Trainer Sandro Schwarz, die bei der Verpflichtung die entscheidenden Rollen spielten, sehen in Adler eine Persönlichkeit, die dem Verein vor allem nach der schwachen letzten Saison gut tut. «Ich werde aber über keinem stehen, das entspricht nicht meiner Erziehung. Wir kommen nur als Kollektiv weiter», sagte Adler. Er spüre die Achtung der Kollegen und Fans, die er auch ihnen entgegenbringt.

Die Zusammenarbeit mit den jungen Keepern Jannik Huth und dem noch verletzten Florian Müller laufe für beide Seiten gewinnbringend. Torwarttrainer Stephan Kuhnert sei ein «alter Hase», mit dem das Training richtig Spaß mache. «Auch wenn die ersten Tage besonders weh tun», ergänzte Adler. Nach wie vor beobachtet er andere große Torleute, um sich weiterzubilden. «Ich mach ja auch nicht alles richtig. Aber ich glaube, dass ich noch mal einen Schritt nach vorn machen kann.»

Schnell die Arbeit der Mainzer Defensive zu verinnerlichen, ist sein erklärtes Ziel. «Ein Torwartspiel ohne Kommandos geht nicht.» Deshalb dirigiert Adler vom ersten Tag an die Kameraden. «Ich will ihnen ein gutes Gefühl vermitteln. Wir sitzen schließlich alle in einem Boot und haben ein Ziel.» In Mainz werde anders gespielt als beim HSV. «Ich bin schon überrascht, mit welcher Ruhe zum Beispiel Stefan Bell auch in Drucksituationen den Ball hinten raus spielt. Das finde ich super.»

Seine schwere Rippenverletzung am Ende seiner Hamburger Zeit ist komplett ausgeheilt. «Da denke ich schon gar nicht mehr dran.» Dem Mainzer Publikum stellt sich die neue Mainzer Nummer eins am Samstag vor. Dann geht es im ersten Testspiel gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen.

Im Trainingslager in Grassau am Chiemsee werden die Mainzer zwei Testspiele bestreiten, gegen den FC Tokio und die SpVgg Greuther Fürth. Die Partie gegen den japanischen J-League-Club wird am 19. Juli auf der Trainingsanlage in Grassau angepfiffen, teilte der Verein mit. Einen Tag später spielen die Mainzer in Heimstetten gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

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