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Rochade für Leipziger Intensiv-Fußballer

Trainer Ralph Hasenhüttl erläutert während einer Trainingseinheit in Seefeld seine taktischen Vorstellungen. Foto: Andreas Gebert

Trainer Ralph Hasenhüttl erläutert während einer Trainingseinheit in Seefeld seine taktischen Vorstellungen. Foto: Andreas Gebert

RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl will seine Intensiv-Fußballer in der kommenden Saison rochieren lassen und ohne Rücksicht auf Namen und Status noch gezielter auf den Gegner abstimmen.

Es könne sein, dass einer im Camp Nou nicht spielen dürfe, sollte Leipzig gegen den FC Barcelona in der Champions League antreten müssen, dafür aber am darauffolgenden Wochenende zum Beispiel gegen den FSV Mainz 05. «Ich weiß jetzt schon, dass die Stammspieler vom letzten Jahr dankbar sein werden, dass sie nicht jedes Spiel machen müssen», meinte Hasenhüttl im Vorbereitungscamp des Tabellenzweiten der vergangenen Saison in der Fußball-Bundesliga.

Hasenhüttl geht davon aus, dass er seine Mannschaft nicht sehr oft zweimal nacheinander in derselben Formation auf den Rasen schicken wird. Die Gründe: noch größere Qualität des Kaders durch Neuzugänge wie Konrad Laimer, Jean-Kévin Augustin, Ibrahima Konaté oder Bruma sowie schlicht mehr Spiele. In der vergangenen Saison absolvierte RB durch das Erstrunden-Aus im DFB-Pokal gerade mal die Mindestanzahl von 35 Pflichtspielen von Mitte August mit Mitte Mai. In der kommenden Spielzeit werden es mindestens 41 Partien sein durch die sechs Gruppenspiele in der europäischen Meisterklasse von Mitte September bis Anfang Dezember.

An der erfolgreichen Strategie samt Idealbesetzungen für die gestiegene Belastung bei der hochdynamischen Spielweise der jungen Leipziger Mannschaft wird noch fieberhaft gearbeitet - speziell in diesen Tagen in Seefeld. «Wir sind auf der Suche nach einem Plan, der es uns ermöglicht, mit etwas weniger Aufwand Ergebnisse über die Runden zu bringen», betonte Hasenhüttl.

«Es werden sicher nicht mehr viele Mannschaften darauf hereinfallen, hoch zu stehen und Gegenpressing gegen uns zu spielen, sondern viele werden sich hinten rein stellen», sagte Nationalspieler Timo Werner. Es werde schwer, dagegen anzukämpfen. Womöglich attackiere man nicht immer jeden, sondern gezielter, meinte der erfolgreichste deutsche Torschütze der vergangenen Saison.

Sein Vereins-Trainer weiß um die Herausforderung, auch wenn der 49 Jahre alte Österreicher zum ersten Mal in seiner Trainer-Laufbahn eine Mannschaft auf die Champions League vorbereitet. Er war vor einem Jahr vom FC Ingolstadt nach Leipzig gewechselt. Schlaflose Nächte bereiten ihm die Gedanken über mögliche Startformationen der Leipziger nicht: «Weil es angenehmer ist, jemanden draußen zu lassen als keine Alternative zu haben.»

Am 25. Juli steht das Team in Kematen (Tirol) im Spiel gegen den türkischen Pokalsieger Konyaspor vor dem ersten ernsthafteren Test. Auch dann wird Hasenhüttl rotieren lassen. In den beiden Halbzeiten will er zwei komplett verschiedene Mannschaften aufbieten.

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