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SPD-Kanzlerkandidat Schulz kritisiert Fußball-Geschäft

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz kann die Ablösesummen im Fußball nicht mehr nachvollziehen. Foto: Jörg Carstensen

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz kann die Ablösesummen im Fußball nicht mehr nachvollziehen. Foto: Jörg Carstensen

Im Gespräch mit der «Passauer Neuen Presse» sagte Schulz: «Solche Beträge für einen 20-Jährigen - das ist nicht nachvollziehbar.» Nach Einschätzung von Schulz liegt ein Wechsel wie der des Dortmunders Ousmane Dembélé den Fans im Magen. «Das ist in den Stadien zu spüren.»

Dembélé wird vom BVB zum FC Barcelona für fixe 105 Millionen Euro plus möglichen 42 Millionen Euro Erfolgszahlungen wechseln. Er ist nach dem Brasilianer Neymar, der für 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt ist, nun der zweitteuerste Spieler der Geschichte.

Schulz sagte, man werde schauen müssen, ob man Bezüge von Fußballern begrenzen könne. «Ich wäre schon froh, wenn Fußballer in dem Land, in dem sie spielen, besteuert werden und auch ihre Steuern zahlen würden», sagte er. Das Steuerrecht müsse für alle gelten, auch für Fußballstars.

Derzeit muss sich Europas Fußballer des Jahres, Cristiano Ronaldo, wegen angeblicher Steuervergehen in Spanien juristisch verantworten.

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