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Schalke rechnet mit roten Zahlen - 14 Millionen Euro minus

Schalkes Finanzvorstand Peter Peters setzt auf das Erreichen eines internationalen Wettbewerbs. Foto: Caroline Seidel

Schalkes Finanzvorstand Peter Peters setzt auf das Erreichen eines internationalen Wettbewerbs. Foto: Caroline Seidel

Neben Rückstellungsbildungen im Personalbereich nannte Schalke als Hauptgründe sinkende Transfererlöse im Vergleich zum Vorjahr sowie fehlende Einnahmen aus dem internationalen Geschäft.

«Die prognostizierten Jahreszahlen zeigen auf, dass eine Qualifikation für den internationalen Wettbewerb in einem sich verändernden Umfeld immer wichtiger wird, um unsere mittelfristige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten», erklärte Finanzvorstand Peter Peters.

Im Geschäftsjahr 2016 hatte Schalke mit 29,1 Millionen Euro noch den größten Gewinn seiner Vereinsgeschichte erwirtschaftet. Der Umsatz stieg auf den Rekordwert von 265,1 Millionen Euro. Zum Wachstum hatten vor allem erhöhte Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsoring sowie konstant hohe Transfererträge beigetragen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2017 rechnet der Verein dagegen mit sinkenden Erlösen auf rund 237 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz bei 119,2 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei einem Minus von 10,4 Millionen Euro. Der Fehlbetrag sei unter anderem durch einmalige Rückstellungsbildungen im Personalbereich belastet worden, hieß es. Schalke nannte die Freistellung des Trainerteams um Ex-Cheftrainer Markus Weinzierl. Die Finanzverbindlichkeiten wurden weiter abgebaut, und zwar um 2,1 Millionen Euro auf 127,6 Millionen Euro.

Mitteilung des Vereins

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