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Stöger will sich nicht auf Dortmund verlassen

Nach dem Remis gegen Bayer Leverkusen muss der 1. FC Köln noch um die Europa League zittern. Foto: Marius Becker

Nach dem Remis gegen Bayer Leverkusen muss der 1. FC Köln noch um die Europa League zittern. Foto: Marius Becker

Auf einen Pokalsieg des BVB will sich Peter Stöger bei der Mission Europacup-Comeback nicht verlassen. «Das wäre respektlos gegenüber Frankfurt. Da kriege ich so einen Hals», sagte der sonst so besonnene Trainer des 1. FC Köln nach dem 2:2 (1:0) bei Bayer Leverkusen.

Der FC geht als Tabellen-Siebter ins Saisonfinale gegen Mainz. Würde er die Saison als Siebter beenden, müsste er um die Rückkehr in den Europacup nach 25 Jahren noch eine Woche zittern. Und würde sie auch nur im Falle eines Sieges des BVB im Pokalendspiel erreichen. «Deshalb wollen wir versuchen, nach dem letzten Spiel so gut wie möglich dazustehen», sagte Stöger. 

Dass viele Rang sieben wegen der eindeutigen Favoritenrolle des BVB im Endspiel als halbe Miete betrachten würden, stört Stöger mächtig. Nach einer Woche als gefühlter Europa-League-Teilnehmer durch eine Frankfurter Überraschung aus allen Träumen gerissen zu werden, wäre der denkbar schlimmste Ausgang dieser insgesamt sehr guten Kölner Saison.

Sollte der FC am Ende Siebter werden, müssten die Kölner also für eine Woche Dortmund-Fans werden. Der gebürtige Kölner Marco Höger, fünf Jahre lange Spieler auf Schalke, fände das aber nicht schlimm. «Denn Köln und Dortmund verbindet ja eine gewisse Fan-Freundschaft», sagte er schmunzelnd. Erst zum direkten Duell Ende April wurden wieder Freundschaftsschals beider Teams verkauft.

Abwehrspieler Dominique Heintz hat auf eine zusätzliche Zitterpartie, zudem ohne eigenen Einfluss, aber keine Lust. «Ich hoffe, dass wir nächste Woche groß feiern können», sagte er: «Und nicht erst nach dem Pokalfinale.» Der überragende Torhüter Timo Horn erklärte deshalb schmunzelnd, er hoffe lieber «auf Schützenhilfe der Bayern». Der Meister könnte dem FC nämlich schon mit einem Punkt gegen den SC Freiburg den Weg zu Platz sechs freimachen. «So wie sie das Spiel in Leipzig gedreht haben, bin ich sicher, dass sie auch vor ihren Zuschauern einen versöhnlichen Saisonabschluss wollen», meinte Horn.

Fakt ist aber: Hätte der FC die 2:0-Führung nach Toren von Milos Jojic (14. Minute) und Lukas Klünter (49.) nicht noch aus der Hand gegeben, hätte er Platz sechs jetzt schon inne und alles in der eigenen Hand. «Das ist schon bitter», meinte Heintz deshalb, «aber hätte uns vor einigen Wochen jemand gesagt, dass wir ein schönes Endspiel haben und mit einem Sieg mindestens Siebter sind, hätten wir sofort eingeschlagen.»

Horn kündigte an, «dass wir in solch einem Endspiel alles raushauen. Wenn wir es wirklich schaffen würden, wäre das für alle Kölner ein Traum. Dann würde der Ausnahmezustand herrschen.» Und unabhängig vom Blick nach München müsse der FC auf jeden Fall sein Spiel gewinnen: «Damit wir keine Vorwürfe machen können.»

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