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Vorwürfe und Verwirrung: Wie klar ist Forsbergs RB-Zukunft?

Der Leipziger Emil Forsberg war in der vergangenen Saison bester Vorlagengeber der Fußball-Bundesliga. Foto: Hendrik Schmidt

Der Leipziger Emil Forsberg war in der vergangenen Saison bester Vorlagengeber der Fußball-Bundesliga. Foto: Hendrik Schmidt

Nach dem Hin und Her um die Zukunft des einzigen Profis aus dem Erfolgskader von RB Leipzig mit Champions-League-Erfahrung hat Emil Forsbergs Berater nun für weitere Verwirrung und Vorwürfe gesorgt.

Hasan Cetinkaya kritisierte in der «Bild» und dem «Aftonbladet» die seiner Meinung nach «arrogante Art» des RB-Vereinsbosses Oliver Mintzlaff. Dieser hatte zuvor gesagt, er könne dem Berater eine Kopie des Vertrags zukommen zu lassen, falls dieser die Laufzeit des Kontrakts von Forsberg vergessen habe.

Cetinkaya betonte in dem deutschen Boulevardblatt auch, dass sein 25 Jahre alter Schützling den nächsten Schritt in seiner Karriere machen wolle und sagte dem schwedischen Blatt, dass RB damit leben müsse, Forsbergs Träume zu zerstören. Denn der Berater schloss im «Aftonbladet» mit den Worten: «Es gibt Interesse von den größten Clubs der Welt, aber ich habe sie informiert, dass nichts daraus wird.» Also endlich Ruhe?

Seit Monaten schürt der Berater des besten Vorlagengebers (19) der Fußball-Bundesliga immer wieder die Gerüchte und Spekulationen um einen Weggang Forsbergs. Dieser war im Januar 2015 von Malmö FF nach Leipzig gewechselt. RB spielte damals in der zweiten Liga. Er soll damals rund 3,5 Millionen gekostet haben. Mit seinen Auftritten vor allem in der vergangenen Saison steigerte Forsberg seinen Marktwert um ein Zigfaches.

Nachdem in der Winterpause bereits Spekulationen aufgekommen waren und unter anderem der 1. FC Liverpool als angeblicher Interessent gehandelt worden war, verlängerte RB den Vertrag mit Forsberg noch einmal um ein weiteres Jahr bis 2022. Seit einiger Zeit aber wird der AC Mailand als möglicher Club für Forsberg gehandelt - mehr als Europa League wäre es dann nicht für Forsberg.

Angeblich will er nach seiner Rückkehr am 11. Juli das Gespräch mit Ralf Rangnick suchen. Der RB-Sportdirektor wie auch Mintzlaff wiederholten in den vergangenen Wochen immer wieder, dass sie Forsberg nicht gehen lassen wollen. Der Schwede ist vor allem im Zusammenspiel mit Naby Keita und Timo Werner eine der großen Stützen des Leipziger Systems.

Inwiefern auch die Tatsache, dass RB den 22 Jahre alten Portugiesen Bruma von Galatasaray holte, der auch auf Forsbergs Position spielen kann, die Sichtweise des Schweden beeinflusst, blieb bislang offen. Fakt ist aber, dass die fortdauernden Nebengeräusche durch die Spekulationen nicht unbedingt im Sinne der Vereinsführung sind, die die Mannschaft auf ihre erste Saison in der europäischen Meisterklasse vorbereiten will.

Am 3. Juli stehen die ersten Leistungstests auf dem Programm, am 5. Juli geht es zum ersten Training auf den Platz. Die Frage ist, wie es bis dahin mit dem Thema Forsberg weitergeht oder es dabei bleibt, dass aus einem Wechsel nichts wird.

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