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Watzke und Peters sprechen sich für 50+1-Regel aus

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke macht sich für die 50+1-Regel stark. Foto: Bernd Thissen

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke macht sich für die 50+1-Regel stark. Foto: Bernd Thissen

«Ich wehre mich dagegen, dass Leute, die mit dem Fußball Geld verdienen wollen, so tun, als wäre mit 50+1 kein Erfolg möglich», sagte Hans-Joachim Watzke. Bei einer Podiumsdiskussion in Brilon im Sauerland verwies der BVB-Geschäftsführer auf die Erfolge der Clubs, die nicht von fremden Investitionen gesteuert werden.

Die in den Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) verankerte Regelung soll verhindern, dass Investoren die Mehrheit an den als Kapitalgesellschaften organisierten Clubs erlangen.

«Real Madrid, der FC Barcelona und Bayern München erfüllen die 50+1-Regel zu 100 Prozent. Und das sind immerhin die erfolgreichsten Vereine der Welt», erläuterte Watzke laut einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Watzke kann auch keinen großen Wettbewerbsvorteil bei den Vereinen der englischen Premier League erkennen, deren Kurs überwiegend ausländische Großinvestoren bestimmen. «Trotz der unglaublichen Kohle haben die Engländer nur eine Mannschaft im Viertelfinale der Champions League - und das ist Leicester City. Keine Mannschaft, der man unbedingt zutraut, dass sie den Titel gewinnen kann.»

Schalkes Finanzvorstand Peter Peters, zugleich Vizepräsident der Deutschen Fußball Liga, betonte, dass «bisher keiner der 36 Vereine» bei der DFL einen Antrag gestellt habe, «die 50+1-Regel zu kippen». Schalke ist einer der wenigen Bundesligisten, die sogar ihren Status als eingetragener Verein (e.V.) nicht aufgeben wollen. «Mir graut vor dem Tag, wenn in Gremien nicht mehr Vertreter des Fußballs zusammensitzen, sondern Anwälte», sagte Peters.

Bericht auf derwesten.de

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