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Letsch wird in Aue Tedesco-Nachfolger - Ziel: Klassenerhalt

Thomas Letsch hat bei Erzgebirge Aue einen Vertrag bis Mitte 2020 unterschrieben. Foto: Sebastian Kahnert

Thomas Letsch hat bei Erzgebirge Aue einen Vertrag bis Mitte 2020 unterschrieben. Foto: Sebastian Kahnert

Beim Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue setzen sie weiter auf Trainer ohne großen Namen. Als Nachfolger von Domenico Tedesco verpflichtete das Team aus dem Erzgebirge Thomas Letsch.

Für den 48-Jährigen ist es die erste Bundesliga-Station in Deutschland. Zuletzt war er zwei Jahre Cheftrainer des Salzburger Farmteams FC Liefering.

Tedesco war am Freitag vor einer Woche überraschend zum FC Schalke 04 gewechselt. «Ich war angeschlagen, das war schon ein Hammer, der da kam», sagte Aues Clubchef Helge Leonhardt. «Dann bist du zwei Tage im Wachkoma und musst reagieren.» Einen Tag vor dem Trainingsauftakt wurde der neue Coach dann präsentiert.

Letsch, der in Esslingen geboren wurde, hat als Aktiver in der Oberliga gespielt. Er arbeitete in der Jugendabteilung der Stuttgarter Kickers, absolvierte danach ein Lehramtsstudium. Als Lehrer arbeitete er auch drei Jahre in Portugal, ehe er zu RedBull Salzburg wechselte. Dort trainierte er ebenfalls im Nachwuchs, war Co-Trainer von Roger Schmitt. Zuletzt war Letsch zwei Jahre Cheftrainer in Liefering. «Ich bin sicher vom RB-Fußball geprägt. Es ist aber nicht möglich, eine Art Fußball auf jede Mannschaft zu stülpen», sagte er am Sonntagabend bei seiner Vorstellung. 

Schon am Montag wird er erstmals das Training leiten. «Es geht darum, ehrliche Arbeit abzuliefern. Eine Sache, die mir wichtig ist, ist die Mentalität», sagte Letsch. «Mein Fußball, den ich spiele, basiert darauf, dass wir immer aktiv sein wollen, egal ob wir den Ball haben oder der Gegner.»

Der neue Trainer wird das Co-Trainer-Team um Robin Lenk behalten. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass dieses Team zusammen mit Tedesco nach Gelsenkirchen wechseln wird. Dazu wird Letsch noch einen weiteren Co-Trainer nach Aue holen, der sich vor allem um die Videoanalyse kümmern soll. Präsident Leonhardt nannte das Saisonziel für die Erzgebirgler: «Aue muss eine Zweitligamannschaft sein und bleiben. Nach diesem strategischen Ziel treffen wir Entscheidungen.»

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