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Starkes 1860-Comeback nach «Katastrophe»

Florian Neuhaus traf mit seinem ersten Profitor zum Ausgleich für 1860 München. Foto: Timm Schamberger

Florian Neuhaus traf mit seinem ersten Profitor zum Ausgleich für 1860 München. Foto: Timm Schamberger

Die Münchner Löwen atmen erleichtert durch, die Regensburger müssen den verpassten Sieg verdauen. Nach dem 1:1 im Relegations-Hinspiel im Kampf um den letzten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga geht vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel am Dienstag in München die Zitterpartie weiter. «Wir müssen an unsere Topleistung kommen, um die Prüfung zu bestehen. Ich glaube, wir werden die Prüfung für Fans und Verein bestehen», sagte 1860-Coach Vitor Pereira nach dem packenden Remis bei Jahn Regensburg.

Nach dem Bilderbuchstart für Drittligist Regensburg durch Marc Lais nach 107 Sekunden verpassten es die Gastgeber, auf 2:0 zu erhöhen. Das 1:1 sei nach einer «herausragenden Leistung» aber «kein schlechtes Ergebnis», sagte Coach Heiko Herrlich. Er fürchtet die Riesenkulisse in der 75 000 Zuschauer fassenden Münchner Arena nicht: «Spieler wachsen auch an ihren Aufgaben, ich sehe noch eine Chance.»

Der Sieger der Partie am Dienstag (18.00 Uhr) spielt nächste Saison in der 2. Liga. Bei einem torlosen Remis bleibt 1860 drin, bei einem 2:2 oder einem höheren Unentschieden feiert der Jahn. Ein 1:1 bringt die Verlängerung.

Ein 20 Jahre junger Tordebütant und der zuletzt kritisierte Keeper wurden am Freitagabend im Hinspiel zu den Löwen-Rettern. Erst traf Florian Neuhaus (78. Minute) mit seinem ersten Profitor zum Ausgleich für den Zweitligisten, dann rettete Torhüter Stefan Ortega in Unterzahl mit einem gehaltenen Elfmeter gegen den früheren 1860-Spieler Andreas Geipl das Remis (84.).

«Für ihn war es eine schwierige Woche. Nach dem Gegentor in Heidenheim wurde er heftig kritisiert. Er hat sein Gesicht gezeigt und uns enorm geholfen», lobte Pereira. Wegen des Ausgleichstreffers beim 1:2 in Heidenheim, der den Münchnern erst die Relegation einbrockte, war der 24 Jahre alte Schlussmann gerügt worden.

Nach der ernüchternden ersten Spielhälfte hatten nur wenige der 15 224 Zuschauer mit so einem 1860-Comeback gerechnet. «Das war eine sehr schwache erste Halbzeit, eine Katastrophe für uns», sagte Pereira. Doch die Leistungssteigerung nach der Pause und die fehlende Effizienz der Regensburger brachten die Münchner ins Spiel zurück. «In so einem Spiel ist auch die Mentalität wichtig. Wir haben in der zweiten Halbzeit bewiesen, dass wir mit Rückschlägen umgehen können», sagte Mittelfeldakteur Michael Liendl.

Das wollen jetzt auch die Regensburger zeigen. «Wir fahren mit breiter Brust nach München, wissen was wir drauf haben. Wir werden alles raushauen», sagte Torschütze Lais. Herrlich erinnerte an «zahlreiche Highlights» bei den Auswärtsspielen der Drittliga-Saison. Acht Siege glückten der zweitbesten Auswärtsmannschaft. «Es ist noch nichts verloren, nichts gewonnen. Schauen wir, was rauskommt», sagte Elfmeter-Pechvogel Geipl. Eines ist für ihn klar: In München würde er es wieder vom Punkt versuchen, wenn es Strafstoß gibt.

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