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Stuttgart und Hannover dicht vor Aufstieg

Hannovers Spieler feiern den Treffer zum 1:0. Foto: Silas Stein

Hannovers Spieler feiern den Treffer zum 1:0. Foto: Silas Stein

Zusammen runter, zusammen wieder rauf: Die direkte Rückkehr des VfB Stuttgart und von Hannover 96 in die Fußball-Bundesliga ist nach dem vorletzten Zweitliga-Spieltag sehr wahrscheinlich.

Nach dem 1:0 (1:0)-Sieg der Niedersachsen im Spitzenspiel gegen die Schwaben haben die beiden Absteiger je 66 Punkte auf dem Konto und feierten gemeinsam. Derweil rückt nach dem Abstieg des Karlsruher SC auch für die Würzburger Kickers der Gang in die 3. Liga näher.

Der bisherige Zweite Eintracht Braunschweig vergab seine glänzende Ausgangsposition durch ein 0:6 (0:2)-Debakel beim bisherigen Vorletzten Arminia Bielefeld. Bei drei Punkten Rückstand und der um sechs beziehungsweise zehn Treffer schlechteren Tordifferenz benötigen die Niedersachsen für den direkten Aufstieg nicht nur einen möglichst deutlichen Sieg gegen Karlsruhe, sondern auch eine klare Niederlage von Hannover in Sandhausen oder eine ganz klare des VfB gegen Würzburg. Die Teilnahme an der Relegation gegen den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg oder den FC Augsburg hat Braunschweig aber schon sicher, da Union Berlin (57) gegen Heidenheim 0:1 (0:0) verlor.

«Wir wollten eigentlich heute rechnerisch alles klarmachen. Jetzt hoffen wir, dass am letzten Spieltag keine verrückten Dinge passieren», sagte VfB-Kapitän Christian Gentner bei Sky. Sein Trainer Hannes Wolf bezeichnete das Gefühl nach dem Spiel als «etwas irreal. Wir sind Erster, Hannover Zweiter. Sie feiern, wir sind etwas enttäuscht. Aber jetzt wollen wir es nächste Woche klarmachen.»

Sein Kollege André Breitenreiter sagte: «Heute dürfen wir uns freuen und genießen, aber der Fokus liegt auf dem letzten Spiel.» Der Ex-Stuttgarter Martin Harnik meinte: «Es war vom ersten Spieltag an der Plan, zusammen mit Stuttgart aufzusteigen.» Harnik fehlt in Sandhausen gesperrt, «aber die Jungs schaffen das auch ohne mich». Auch in Braunschweig lebt der Optimismus noch. «Wir haben heute Bockmist gebaut», gestand Lieberknecht ein: «Aber das Vertrauen ist nicht abhanden gekommen. Wir werden Haltung bewahren und stehen immer wieder auf.»

Im Tabellenkeller wurde die zweite Entscheidung nach dem Abstieg des Karlsruher SC durch den Bielefelder Sieg vertagt. Die Arminia (36) sprang vom direkten Abstiegsplatz 17 sogar auf den rettenden Rang 15. «Wir haben noch nichts erreicht. Aber dass wir mit einem Sieg ohne Relegation gerettet sind, ist sensationell», erklärte Trainer Jeff Saibene. Der in 2017 noch sieglose Aufsteiger Würzburg (34) ist nach dem 0:1 (0:1) gegen den SV Sandhausen Vorletzter. Angesichts des Saisonfinales in Stuttgart ist die direkte Rückkehr der Kickers, die nach der Hinrunde Rang sechs belegten, in die 3. Liga wahrscheinlich. «Ich habe immer noch Hoffnung. Wir werden bis zum Schluss alles geben», versprach Coach Bernd Hollerbach.

Derweil droht 1860 München (36) wie 2015 der Gang in die Relegation. Die Löwen stürzten durch das 1:2 (1:1) gegen den VfL Bochum auf den Relegationsrang ab. «Wir hätten die Saison mehrfach retten können, jetzt stehen wir unter Druck», sagte Routinier Stefan Aigner. Im 1. FC Kaiserslautern (38) muss auf Rang 14 ein weiterer Ex-Meister zittern, die Pfälzer verloren bei Erzgebirge Aue mit 0:1 (0:1). FCK-Fans stürmten den Platz, Mittelfeldspieler Christoph Moritz berichtete: «Ich wurde fast von einem Stock und einer Stange getroffen.»

Aue ist wie die punktgleiche Fortuna aus Düsseldorf (39) vor dem direkten Duell am letzten Spieltag so gut wie gerettet. «Wenn man das Ergebnis in Bielefeld sieht, bedeutet das noch nichts», meinte Routinier Christian Tiffert. Die Düsseldorfer gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 3:2 (1:1). «Wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition, nicht mehr und nicht weniger», kommentierte Trainer Friedhelm Funkel. Der bereits zuvor gesicherte FC St. Pauli kam zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth zu einem 1:1 (0:1). Karlsruhe verpasste durch das 3:4 (1:3) gegen Dresden einen versöhnlichen Abschied von den eigenen Fans.

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