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Stuttgart und Hannover legen im Aufstiegsrennen vor

Der VfB Stuttgart siegte beim FC Erzgebirge Aue klar mit 4:0. Foto: Thomas Eisenhuth

Der VfB Stuttgart siegte beim FC Erzgebirge Aue klar mit 4:0. Foto: Thomas Eisenhuth

Der VfB Stuttgart und Hannover 96 haben die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga fest im Visier.

Stuttgart eroberte die Tabellenspitze in der 2. Liga, weil die Schwaben durch die Tore von Timo Baumgartl, Christian Gentner und einem Doppelpack von Carlos Mané mit 4:0 (2:0) bei Erzgebirge Aue siegten. «Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden, mit unserer Leistung allerdings nicht so ganz», sagte VfB-Coach Hannes Wolf und bremste die Euphorie beim Spitzenreiter. Hannover 96 hatte bereits am Freitag den Relegationsplatz drei im direkten Duell mit Verfolger 1. FC Heidenheim durch einen 3:2 (1:1)-Erfolg verteidigt.

Ihr größter Konkurrent, Eintracht Braunschweig, kann nur mit einem Sieg bei Union Berlin (20.15 Uhr/Sky und Sport1) Platz eins von Stuttgart zurückerobern und sich ein Fünf-Punkte-Polster auf Hannover verschaffen.

Den Abstand zu den Spitzenplätzen mussten Fortuna Düsseldorf und die Würzburger Kickers etwas größer werden lassen. Düsseldorf (24 Punkte) und Würzburg (23) trennten sich 0:0, sind aber immer noch in Schlagdistanz zu Hannover (28). «Schade, wir hätten gerne heute die drei Punkte gehabt», sagte Würzburgs Tobias Schröck, dem ein Tor wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde.

In der dritten Sonntagspartie behielt Arminia Bielefeld die Oberhand im Heimspiel gegen den in dieser Saison auswärts erst einmal erfolgreichen VfL Bochum. Andreas Voglsammer erzielte mit der Brust den Treffer zum 1:0 für die Ostwestfalen, die damit die Abstiegsränge wieder verlassen konnten. «Wenn wir so kämpfen wie heute, wird es für jeden Gegner schwer. Einfach geil», kommentierte Voglsammer den Sieg.

Am Ende der Tabelle geraten Aue und der FC St. Pauli immer mehr in die Bredouille. Aue holte aus den vergangenen sieben Spielen nur einen einzigen Punkt. Aber Präsident Helge Leonhard stützt Trainer Pavel Dotchev: «Der Trainer braucht Vertrauen und bekommt das auch von uns.» Bei Schlusslicht St. Pauli, schon seit elf Spielen ohne Sieg, ist die Zukunft von Trainer Ewald Lienen hingegen weiter offen. Die Hanseaten kamen trotz starker Leistung gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinaus.

Beim Karlsruher SC wurde Trainer Tomas Oral freigestellt. «Die sportliche Situation hat sich durch unsere Niederlage gegen Greuther Fürth und die Ergebnisse der Konkurrenz am Wochenende noch einmal verschärft. Deshalb mussten wir handeln und wollen mit dem Trainerwechsel einen neuen Impuls setzen», sagte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Der KSC hatte 1:2 (0:2) gegen die SpVgg Greuther Fürth verloren. In den ausstehenden Spielen bis zur Winterpause bei Dynamo Dresden und gegen Eintracht Braunschweig wird U19-Trainer Lukas Kwasniok das Team betreuen.

Ein bisschen Luft im Kampf um den Klassenerhalt hat sich 1860 München mit dem späten Siegtreffer von Levent Aycicek zum 1:0 (0:0) gegen Dynamo Dresden verschafft. Und der SV Sandhausen hat sich für seinen couragierten Auftritt beim 1. FC Nürnberg belohnt: Obwohl Kapitän Stefan Kulovits kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte sah, siegte Sandhausen in Unterzahl mit 3:1 (0:1).

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