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DFB-Gegner Australien setzt auf Brasilien-Effekt

Ange Postecoglou ist der Trainer der australischen Nationalmannschaft. Foto: Rungroj Yongrit

Ange Postecoglou ist der Trainer der australischen Nationalmannschaft. Foto: Rungroj Yongrit

Auf ein lockeres Warmschießen à la San Marino verzichten die deutschen Confed-Cup-Gegner bei ihren Generalproben.

Afrikameister Kamerun testet am Dienstag gegen den Weltranglistenfünften Kolumbien, Chile bekommt es mit den kriselnden, aber defensiv starken Rumänen von Christoph Daum zu tun. Die attraktivste Aufgabe hat sich aber Deutschlands Auftaktkontrahent Australien für die letzte Härteprobe vor dem Konföderationenturnier ausgesucht: In Melbourne wartet Rekord-Weltmeister Brasilien.

Australiens Coach Ange Postecoglou setzt dabei auch auf einen Lerneffekt für die Partien in Russland. «Der Schlüssel ist, nicht nur auf den Gegner zu schauen. Wir müssen sicherstellen, dass wir etwas aus dieser Übung mitnehmen.» Vor dem Duell mit dem Weltmeister am 19. Juni in Sotschi präsentierten sich die Socceroos zuletzt in starker Form, feierten einen wichtigen 3:2-Erfolg über Saudi-Arabien in der asiatischen WM-Qualifikation. Nun darf Stuttgarts Keeper Mitch Langerak, zuletzt Nummer zwei hinter Mathew Ryan, wahrscheinlich auf eine Bewährungsprobe hoffen.

Arturo Vidal & Co. sind dagegen noch nicht vollends in Confed-Cup-Verfassung. Beim 1:1 gegen Gastgeber Russland zeigte Chile sich noch nicht im Stile des Titelanwärters - eine Rolle, die der zweimalige Copa-América-Sieger als Selbstverständnis annimmt. «Wir bereiten uns auf dieses Turnier wie immer vor: Mit der Hoffnung, unsere Rivalen zu übertreffen», sagte Coach Juan Antonio Pizzi bei der Ankunft in Russland.

Bevor Chile am Sonntag in Moskau gegen Kamerun sein Debüt beim Confederations Cup feiert, geht es noch für einen Abstecher nach Cluj-Napoca, wo der abschließende Test gegen Rumänien. Nach dem 1:3 in Polen hat sich beim EM-Teilnehmer von 2016 der Druck auf Daum massiv erhöht - so dass sich die Rumänen mit einer starken Vorstellung in die Sommerpause verabschieden wollen.

Im Gegensatz zu Australien und Chile, Vierter der Südamerika-Gruppe, liegt Kamerun in der Qualifikation derzeit nicht auf WM-Kurs, steht nach dem Confed Cup vor entscheidenden Duellen mit Nigeria. Zuletzt zeigten die Unbezähmbaren Löwen beim 1:0 über Marokko aber wieder ansteigende Form. Im spanischen Getafe soll am Dienstagabend gegen Kolumbien der Feinschliff für die dritte Teilnahme am Konföderationen-Turnier folgen.

Für den letzten Test dürfte es dabei für Kaiserslauterns Jacques Zoua zwar noch nicht reichen - beim Confed Cup hofft Coach Hugo Broos aber auf die Rückkehr seines Top-Angreifers. «Er wird sich erholt haben und dann setzen wir voll auf ihm», versicherte der Trainer.

Chile beim Confederations Cup

Kamerun beim Confederations Cup

Australien beim Confederations Cup

Vorbericht beim australischen Verband

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