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«Der König ist nackt»: Rückschlag für Paris im Titelrennen

Unai Emery ist der Coach von Paris Saint-Germain. Foto: David Vincent

Unai Emery ist der Coach von Paris Saint-Germain. Foto: David Vincent

Nach dem wohl entscheidenden Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft lagen bei Julian Draxlers Mannschaftskollegen von Paris Saint-Germain die Nerven blank.

In der hektischen Schlussphase des Spitzenspiels bei OGC Nizza sahen Thiago Motta wegen eines Kopfstoßes (90. Minute) und Angel Di Maria wegen eines hässlichen Fouls (90.+3) die Rote Karte. «Der König ist nackt», schrieb die französische Sportzeitung «L'Équipe» nach der 1:3-Niederlage des Noch-Meisters und ergänzte: «Der Champion hat die Nerven verloren, war am Ende nur noch zu neunt und hat sich praktisch vom Titel verabschiedet.»

PSG (80) hat drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer AS Monaco (83). Zudem hat der Champions-League-Halbfinalist noch vier Spiele zu bestreiten (Nancy, Lille, Saint-Etienne und Rennes), während der Hauptstadt-Club nur noch in drei Partien (Bastia, Saint-Etienne, Caen) die Chance hat, den Rückstand doch noch aufzuholen. «Nizza ebnet Monaco den Königsweg», schrieb «L'Équipe» weiter.

Für die Mannschaft des früheren Bundesliga-Trainers Lucien Favre trafen Mario Balotelli (26. Minute), Ricardo Pereira (48.) und Anastasios Donis (90.+3). Das Tor von Marquinhos (64.) war für das Gäste-Team um Weltmeister Draxler und Torwart Kevin Trapp zu wenig.

Für hitzige Debatten sorgten vor allem die Platzverweise. Erstmals seit 2013 sahen zwei oder mehr PSG-Spieler in einem Ligue-1-Spiel die Rote Karte. Am 28. April 2013 flogen beim Auswärtsspiel bei Evian TG David Beckham, Marco Verratti und Torwart Salvatore Sirigu vom Platz.

Nach einem Foul von Paul Baysse setzte Motta zu einem Kopfstoß an und warf dem Nizza-Profi später vor laufenden Kameras in den Katakomben Schauspielerei vor. «Geht es mit deinem Gesicht? Ich hoffe, das bleibt jetzt nicht sechs Monate», lästerte Motta ironisch und wandte sich direkt an die Reporter: «Sie haben gesehen, dass er nichts hat.»

Vereinschef Nasser Al-Khelaïfi soll laut französischen Medienberichten dem Schiedsrichter Ruddy Buquet zugerufen haben: «Bravo, bravo, dass Sie das Spiel kaputt gemacht haben.»

Kader Paris St. Germain

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