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Ex-HSV-Profi Mahdavikia kritisiert Teheran

Kritisiert die Entscheidung des iranischen Sportministeriums: Ex-HSV-Profi Mehdi Mahdavikia. Foto: Axel Heimken

Kritisiert die Entscheidung des iranischen Sportministeriums: Ex-HSV-Profi Mehdi Mahdavikia. Foto: Axel Heimken

«Hoffentlich kommt mal der Tag, an dem die Politik den Sport in Ruhe lässt», schrieb der ehemalige Auswahl-Kapitän und jetzige Jugendtrainer des Hamburger Bundesligisten auf seiner Instagram-Seite.

«Weitaus wichtiger wäre es doch, wenn der Iran sich mehr mit Nachwuchsarbeit und dem Bau neuer Stadien sowie Armut, Drogensucht und Arbeitslosigkeit beschäftigen würde, als mit Syrien, Irak, Libanon und ... (Israel)», erklärte der 100-malige Nationalspieler. Die Iraner würden nie vergessen, wie oft die beiden gesperrten Massoud Schojaei und Ehsan Hajsafi sie mit ihren Spielen begeistert hätten, meinte Mahdavikia.

Kapitän Schojaei und Hajsafi hatten in der vorigen Woche mit ihrem griechischen Club Panionios Athen in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv gespielt. Wegen der politischen Feindseligkeiten mit Israel erlaubt Teheran es iranischen Sportlern seit mehr als 38 Jahren nicht, gegen Israelis anzutreten.

Mit ihrem Ausschluss aus dem Nationalteam verpassen beide auch die Weltmeisterschaft 2018 in Russland, für die der Iran sich bereits qualifiziert hat. Fußballfans hatten auf Twitter massiv gegen die Entscheidung des Sportministeriums protestiert.

Instagram-Seite von Mahdavikia/persisch

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