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Jubel um «Moskito»: Dembélé erobert Barcelona im Sturm

Ousmane Dembélé winkt wird im Camp Nou Stadion in Barcelona als Neuzugang vorgestellt. Foto: Manu Fernandez

Ousmane Dembélé winkt wird im Camp Nou Stadion in Barcelona als Neuzugang vorgestellt. Foto: Manu Fernandez

Ousmane Dembélé hat die Fans seines neuen Clubs FC Barcelona schon bei der Präsentation im Sturm erobert. Im Camp-Nou-Stadion musste sich der frühere Dortmunder bei Spielchen zunächst zwar nur gegen Acht- und Neunjährige Kicker des Clubs «beweisen».

Der 20 Jahre alte Franzose wurde aber bei seinen Kabinettstückchen von rund 18 000 Fans lautstark bejubelt. «Dembélé, Dembélé, Dembélé», ertönte immer wieder aus den Rängen. Der zweitteuerste Profi der Fußballgeschichte, der kurz zuvor einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet hatte, sagte, ein «Kindheitstraum» sei für ihn «in Erfüllung gegangen». Er spiele nun für «den besten Club der Welt» und wolle mit seinem neuen Verein «so viele Titel wie möglich» gewinnen. Ganz wild wurde es, als der Profi beide Arme Richtung Haupttribüne zum Gruß hob und «Visca Barça» rief.

Man hofft, dass der neue Kamerad von Superstar Lionel Messi und des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen den für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gewechselten brasilianischen Star Neymar ersetzen kann. Und in Katalonien eine ähnlich erfolgreiche Ära wie seine Landsmänner Thierry Henry, Ludovic Giuly oder Eric Abidal erleben wird. «Er wird uns die offensive Tiefe zurückgeben, die die Mannschaft zuletzt verloren hatte», sagte Neutrainer Ernesto Valverde.

Die Hoffnung hat unter anderem auch gewichtige finanzielle Gründe: Der siebenmalige Nationalspieler ist nach Neymar der zweitteuerste Spieler der Fußball-Geschichte. Barça zahlt dem BVB eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Millionen Euro, die durch weitere erfolgsabhängige Zahlungen noch auf insgesamt 147 Millionen Euro steigen könnte. Der Kontrakt Dembélés enthält nach Clubangaben eine festgeschriebene Ablösesumme von 400 Millionen Euro.

Nachdem er mit Eltern und weiteren Familienangehörigen für Fotos posiert hatte, legte er bei der Pressekonferenz im schicken dunklen Anzug Bescheidenheit an den Tag. Er wolle von Spielern wie Messi und Luis Suárez viel lernen, beteuerte er. «Ich schaue mir im Fernsehen die Spiele von Barcelona seit meinem achten Lebensjahr an.» Seinen Einstand bei den Katalanen wird er erst am 9. September im Stadtderby gegen Espanyol feiern können. Denn zunächst stehen zwei WM-Qualifikationsspiele auf dem Programm.

Dembélé setzte seine Unterschrift am Montag im Camp Nou erst mit einiger Verzögerung unter den Kontrakt. Wie die Sportzeitung «Marca» und andere Medien berichteten, ließ die Freigabe aus Dortmund aufgrund von Problemen bei der Vertragsauflösung länger als vorgesehen auf sich warten. Aber der BVB gab am Ende grünes Licht. Zuvor hatte sich Dembélé erfolgreich dem obligatorischen Medizincheck unterzogen, wie der spanische Topclub mitteilte.

Dembélé ist nach Heimkehrer Gerard Deulofeu, dem Portugiesen Nelson Semedo und dem Brasilianer Paulinho die vierte Verstärkung der Katalanen für die neue Saison.

Bericht von Marca

Mitteilungen des Vereins

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