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Klopp fordert an Silvester Guardiola heraus

Liverpools Coach Jürgen Klopp freut sich auf das Spiel gegen ManCity. Foto: Peter Powell

Liverpools Coach Jürgen Klopp freut sich auf das Spiel gegen ManCity. Foto: Peter Powell

Bessere Unterhaltung kann sich Jürgen Klopp am Silvestertag kaum vorstellen: Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel fordert sein Team vom FC Liverpool in Englands Premier League Pep Guardiolas Manchester City heraus.

«Wenn ich nicht auf der Bank sitzen würde, würde ich in jedem Fall ein Ticket für das Spiel kaufen», betonte Klopp, der mit seinen «Reds» erster Verfolger von Spitzenreiter FC Chelsea bleiben möchte. Doch der ehemalige Bayern-Coach Guardiola sitzt dem Ex-Dortmunder mit seinem Team aus Manchester dicht im Nacken. «Sechs Clubs kämpfen um die vorderen vier Plätze, da ist jedes Spiel wie ein Finale. Deshalb ist es ein sehr wichtiges Match für beide Vereine», betonte Klopp.

Vor dem Hinrunden-Finale am Samstag gegen Stoke City führt Chelsea (46 Punkte) das Klassement souverän vor Liverpool (40) und ManCity (39) an. Aber auch der FC Arsenal (37), Tottenham Hotspur (36) und Manchester United (33) sind noch in Schlagdistanz. Grund zum Feiern hat der von José Mourinho gecoachte Rekordmeister ManUnited gegen den FC Middlesbrough im heimischen Old Trafford auf jeden Fall, denn Trainer-Guru Sir Alex Ferguson wird am Spieltag runde 75 Jahre alt.

Für Klopp und Guardiola ist es das erste Duell auf der Insel. In der Bundesliga landeten beide Star-Coaches mit ihren Spitzenmannschaften BVB und FCB jeweils vier Siege - eine Punkteteilung gab es noch nie. «Es ist das Duell zwischen dem FC Liverpool und Manchester City und nicht das der beiden Trainer», sagte Klopp und versuchte damit das prestigeträchtige Aufeinandertreffen der Chefstrategen auf der Bank herunterzuspielen. Sein Kollege tat es ihm gleich: «Wir spielen mit komplett anderen Teams als seinerzeit in München oder Dortmund. Das kann man alles überhaupt nicht vergleichen», erklärte Guardiola.

Rein sportlich betrachtet sprechen zuletzt drei Siege in Serie und die Heimstärke für Liverpool: Der einstige Rekordchampion ist an der Anfield Road seit 23 Spielen unbesiegt. Umgekehrt gelang ManCity, das zuletzt ebenfalls dreimal nacheinander gewinnen konnte, der letzte Erfolg in Liverpool 2003. «Ich würde mal sagen, dass meine Mannschaft derzeit mit dem Selbstvertrauen kein Problem hat», meinte Klopp augenzwinkernd. Allerdings muss er auch am Samstag (18.30 Uhr) Spielmacher Philippe Coutinho und den Ex-Schalker Joel Matip wegen Knöchelblessuren ersetzen. Im Tor erhält der Belgier Simon Mignolet weiter den Vorzug vor dem Ex-Mainzer Loris Karius.

Beim kriselnden Überraschungs-Meister Leicester City mahnt Ron-Robert Zieler unterdessen zur Ruhe. «Wir dürfen nicht in Panik verfallen, aber auch nichts schönreden», sagte der Nationaltorhüter vor dem richtungsweisenden Heimspiel am Samstag (16.00 Uhr) gegen West Ham United der «Bild»-Zeitung. Bei einer erneuten Niederlage droht dem Tabellen-16. das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, was Zieler aus seiner Zeit bei Hannover 96 in der Bundesliga zur Genüge kennt. «Niemand durfte erwarten, dass wir noch mal Meister werden, aber in der Liga spielen wir weit unter unseren Möglichkeiten», gab der 27 Jahre alte Deutsche selbstkritisch zu. Und ergänzte: «Es darf nicht passieren, dass ich noch einmal absteige.»

Zieler-Interview auf bild.de

Klopp-Interview auf bbc.com

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