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Messi soll vor FIFA-Disziplinarkommission erscheinen

Wegen seiner Länderspielsperre soll Messi vor der FIFA-Disziplinarkommission erscheinen. Foto: Victor R. Caivano

Wegen seiner Länderspielsperre soll Messi vor der FIFA-Disziplinarkommission erscheinen. Foto: Victor R. Caivano

Messi war wegen Beleidigung eines Schiedsrichter-Assistenten im WM-Qualifikationsspiel zwischen Argentinien und Chile (1:0) für vier Länderspiele gesperrt worden. Drei dieser Begegnungen stehen noch aus.

Tapia wollte nach Spanien fliegen, um Messi zur Wahrnehmung des Termins in Zürich zu überzeugen. Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer sei dagegen auf seiner Reise nicht geplant. Der bisherige Coach Edgardo Bauza war am 10. April angesichts der schlechten Ergebnisse in der WM-Qualifikation vom Verband entlassen worden. Argentinien steht auf Rang fünf in der Südamerika-Gruppe. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt, der Fünftplatzierte muss in einem Playoff-Vergleich gegen ein Team aus Ozeanien antreten.

Jorge Sampaoli, der Trainer des FC Sevilla, sei der Wunschkandidat für die Nachfolge, erklärte der AFA-Vize Daniel Angelici. Der spanische Verein warnte bereits den argentinischen Verband davor, Sampaoli zu kontaktieren. Das wäre eine «inakzeptabele Respektlosigkeit». Sevilla steht sieben Spieltage vor Saisonende auf Platz vier der spanischen Liga und hat gute Chancen sich wieder für die Champions-League zu qualifizieren. Würde die AFA Sampaoli vor Juni verpflichten, müsste der Verband wegen der Ausstiegsklausel nur 1,5 Millionen Euro an den FC Sevilla zahlen.

Bericht Zeitung La Nación, Span.

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