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Russischer Parlamentsvize: Schirkow «auf die Schnauze geben»

Juri Schirkow wird von Schiedsrichter Fahad al-Mirdasi in die Kabine geschickt. Foto: Marius Becker

Juri Schirkow wird von Schiedsrichter Fahad al-Mirdasi in die Kabine geschickt. Foto: Marius Becker

Der frühere Chelsea-Profi habe «nicht das Recht, in so einem Spiel zwei gelbe Karten zu bekommen», sagte Lebedew der Agentur R-Sport nach dem 1:2 gegen Mexiko in Kasan. «In der Kabine sollte man ihm auf die Schnauze geben, von Mann zu Mann! Er hat die Mannschaft im Stich gelassen, das macht man nicht!» Lebedew hatte zuletzt bereits mit dem Vorschlag, aus Kämpfen zwischen Hooligans eine neue Sportart zu machen, irritiert.

Schirkow sah am Samstag nach anfangs starker Leistung beim Stand von 1:2 in der 68. Minute wegen eines Ellbogenschlags die Gelb-Rote Karte. Konsequenzen vom Weltverband FIFA für die WM muss der Offensivspieler anders als noch der ehemalige deutsche Nationalspieler Mike Hanke beim Confed Cup 2005 nicht befürchten. Da Russland erst beim Weltmeisterschaftsauftakt im kommenden Jahr sein nächstes Pflichtspiel bestreitet, kann Schirkow seine Ein-Spiel-Sperre in einem Freundschaftsspiel verbüßen.

Diese Regel gab es bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland noch nicht. So sah Hanke im Spiel um Platz drei beim Confed Cup die Rote Karte und wurde für die ersten beiden WM-Spiele gesperrt. Dennoch nominierte ihn der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

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