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Steueraffäre um Falcao: Mendes sagt vor Gericht aus

Spielerberater Jorge Mendes (l) sitzt 2014 bei einem Spiel des AS Monaco neben Sportdirektor Vadim Wasiljew und Spieler Radamel Falcao. Foto: Sebastien Nogier

Spielerberater Jorge Mendes (l) sitzt 2014 bei einem Spiel des AS Monaco neben Sportdirektor Vadim Wasiljew und Spieler Radamel Falcao. Foto: Sebastien Nogier

Der steinreiche portugiesische Spielervermittler musste vor einem  Gericht in Pozuelo de Alarcón bei Madrid aussagen - und nach Angaben spanischer Medien zu den Vorwürfen gegen seinen Schützling Radamel Falcao Stellung beziehen.

Der kolumbianische Stürmer, der beim AS Monaco unter Vertrag steht, war im Mai von der spanischen Staatsanwaltschaft angeklagt worden: Er soll in seiner Zeit beim Spitzenclub Atlético Madrid zwischen 2012 und 2013 rund 5,6 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Dabei geht es vor allem um Einnahmen aus Bildrechten, die mittels eines Netzes aus Briefkastenfirmen unter anderem auf den britischen Jungferninseln versteckt worden sein sollen.

Mendes musste nach Angaben der Zeitung «El País» vor Gericht dazu Stellung beziehen, was er von dem Firmennetzwerk wusste. Gegen den wohl bekanntesten Spielervermittler der Welt wurde bislang keine Anzeige erstattet, jedoch werde gegen ihn ermittelt, hieß es.

Der 51-Jährige vertritt mittels seiner Agentur Gestifute einige der bestbezahlten Top-Spieler, darunter auch Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Der Torjäger von Real Madrid war zuletzt ebenfalls angezeigt worden. Er soll 14,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben und muss deshalb am 31. Juli beim gleichen Gericht in Pozuelo aussagen.

Bericht El País

Bericht Marca

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