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Bamberg nach zweitem Sieg vor erneuter Meisterschaft

Oldenburgs Chris Kramer (l) dribbelt am Bamberger Darius Miller vorbei. Foto: Carmen Jaspersen

Oldenburgs Chris Kramer (l) dribbelt am Bamberger Darius Miller vorbei. Foto: Carmen Jaspersen

Der deutsche Serienmeister Brose Bamberg kann die nächste Feier vorbereiten. Die Bamberger Basketballer machten am Mittwochabend den zweiten von drei nötigen Schritten zum neunten Titelgewinn. Bamberg setzte sich gegen die EWE Baskets Oldenburg 88:76 (48:32) durch.

Das Team von Erfolgstrainer Andrea Trinchieri spielte vor 6000 Zuschauern in Oldenburg überlegen auf. Nach dem Auftaktsieg daheim und dem Auswärtserfolg in Niedersachsen benötigen die Bamberger nur noch einen Sieg zum Titel und haben am Sonntag Heimrecht.

«Das ist Hochgeschwindigkeits-Basketball», lobte Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller den Gegner schon zur Pause bei der Telekom-Übertragung. «Da sind wir nicht schnell genug. Da merkt man den Unterschied.» Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer sagte über seine Mannschaft: «Wir bewegen den Ball gut.»

Das Team von Trainer Andrea Trinchieri spielte in Oldenburg überlegen auf. Überragender Spieler war Fabien Causeur. Der Franzose dominierte die Partie als Brose-Spielmacher und erzielte zudem 21 Punkte. Nicolo Melli (18), Janis Strelnieks (14) und Darius Miller (12) punkteten beim Sieger ebenfalls zweistellig. Bei den Oldenburgern waren Brian Qvale (19) und Rickey Paulding (18)  die erfolgreichsten Schützen.

Nach der 60:96-Klatsche im ersten Spiel am Sonntag zeigten sich die Oldenburger nur kämpferisch verbessert. Im zweiten Duell hielten die Niedersachsen aber nur unwesentlich besser mit als bei der Niederlage mit 36 Punkten.

Bereits in der fünften Minute nahm Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic die erste Auszeit. Kurzzeitig sah es so aus, als würden die neuen Anweisungen helfen. Dann zogen die Bamberger wieder davon. So ähnlich sah es auch einmal im letzten Viertel aus, doch Bamberg hielt locker dagegen.

Wer der dominierende Bamberger war, musste Oldenburgs Coach seinen Spielern nicht sagen. Causeur war kaum zu stoppen. Der Spielmacher vergab zwar den ersten Freiwurf des Spiels, zeigte sich danach aber von seiner starken Seite. Der 29 Jahre alte Franzose zog das Spiel des Meisters auf, brachte seine Mitspieler in Wurfposition und traf auch selber. Zudem überzeugte er in der Defensive.

«Das war ein großer Team-Job, wir haben als Mannschaft gut gespielt», sagte Causeur. «Sie sind in der Abwehr gut», lobte er den Gegner: «Aber wir waren vorbereitet.»

Chris Kramer konnte da nicht mithalten. Der Spielmacher der Oldenburger tat sich schwer und kam kaum ins Spiel. Der US-Amerikaner stand klar im Schatten des Franzosen, auch wegen der starken Brose-Defense.         

Auch Oldenburgs Publikumsliebling konnte wenig ausrichten. Rickey Paulding wurde von der Bamberger Abwehr meist ausgeschaltet, fand erst spät besser ins Spiel. Am ehesten mithalten konnte noch Baskets-Center Brian Qvale.

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