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Bambergs positives Euroleague-Hinrundenfazit

Janis Strelnieks (2.v.l.) war bester Werfer der Bamberger gegen das Team um Center Tibor Pleiß. Foto: Sedat Suna

Janis Strelnieks (2.v.l.) war bester Werfer der Bamberger gegen das Team um Center Tibor Pleiß. Foto: Sedat Suna

Im ersten Überschwang nach der Gala in Istanbul wollte Andrea Trinchieri sogar gleich auf das basketballfreie Silvesterfest verzichten. Angesichts des überzeugenden 90:75 von Brose Bamberg bei Galatasaray schwärmte der italienische Erfolgscoach vom Auftritt seines Teams.

«Ich würde am liebsten direkt morgen wieder spielen, aber ich muss leider eine Woche warten», sagte Trinchieri. Nach Ende der Hinserie in der Euroleague-Gruppenphase besitzen die Franken mit dem Sieg noch alle Chancen, als erstes deutsches Team die Runde der besten acht Mannschaften des Kontinents zu erreichen. Bei sechs Siegen aus 15 Spielen liegt Bamberg nur einen Erfolg hinter Roter Stern Belgrad, die derzeit Achter sind.

Vergessen ist der bittere Start mit acht größtenteils knappen Niederlagen in zehn Partien auf internationalem Parkett. «Wir haben nie die Hoffnung verloren», charakterisierte Meistertrainer Trinchieri seine Mannschaft. «Ich wusste, dass wir eine gute Gruppe mit guten Jungs haben, und jetzt wendet sich das Blatt.»

Gegen Galatasaray mit dem starken deutschen Nationalcenter Tibor Pleiß (15 Punkte) überzeugte Bamberg von Beginn an. Die Franken trafen mehr als 60 Prozent ihrer Dreipunktwürfe, stellten nach Ligaangaben mit 14 verwandelten Distanzversuchen einen Vereinsrekord auf und dominierten den Gegner auch im Rebound-Duell. Bester Werfer war Guard Janis Strelnieks mit 18 Zählern.

«Wir haben sehr gut gespielt über 40 Minuten. Es ist nicht einfach, hier zu gewinnen, vor allem vor diesen Fans», resümierte Nationalspieler Daniel Theis und erinnerte ebenfalls an die harte Anfangszeit in dieser Euroleague-Saison. «Wir haben von den ersten Spielen gelernt. Wir haben zusammengehalten als Team, wir sind nicht auseinander gefallen.»

Das Hinrunden-Fazit der Bamberger fällt damit positiv aus. In der Liga liegt der Titelverteidiger mit nur einer Niederlage hinter Spitzenreiter ratiopharm Ulm, der eine perfekte erste Hälfte der regulären Saison hinlegte. Und auch das Mammutprogramm mit alleine 30 Vorrundenspielen in der Euroleague scheint Bamberg gut zu verkraften.

Da kommt die spielfreie Zeit rund um den Jahreswechsel gerade recht - durch den Lizenzentzug für Phoenix Hagen nach deren Insolvenzantrag fällt die für den 2. Januar geplante Partie aus. Damit muss Bamberg erst wieder am Donnerstag gegen den FC Barcelona auflaufen - mit etwas mehr Abstand dürfte sich auch Trinchieri über diese Gelegenheit zum Durchschnaufen gefreut haben.

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