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Das Dauerduell zwischen ALBA und den Bayern-Basketballern

Marco Baldi sieht Bayern als Favorit gegen seine Berliner. Foto: Soeren Stache

Marco Baldi sieht Bayern als Favorit gegen seine Berliner. Foto: Soeren Stache

Nur eine Woche vor der ersten Titelchance proben  ALBA Berlin und der FC Bayern München in einer neuen Episode ihres Dauerduells den Ernstfall.

Die Begegnung in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) hat für die beiden deutschen Basketball-Schwergewichte aber angesichts des Pokal-Halbfinals nur sechs Tage später keinen geringeren Stellenwert. «Bisher ist der Pokal nicht in unserem Kopf. Das nächste Spiel ist immer das wichtige», sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic der Deutschen Presse-Agentur.

Die Geschichte der beiden Clubs ist in den vergangenen Jahren dauerhaft brisant. 2014 wurden die Münchner in Berlin Meister, im Vorjahr entführten die Albatrosse den Pokaltitel in der Arena des FCB. «Das Finale war richtig bitter für Bayern», erinnert sich ALBA-Manager Marco Baldi. Trotz des großen Titels im Vorjahr sieht  er die Rollen klar verteilt: «Bayern ist selbstverständlich der Favorit. Wir sind ein Team, das sich noch findet», erklärte Baldi.

In der Tat spricht viel dafür, dass die Bayern ihre gute Form für ein paar wichtige Siege im Februar nutzen können. Nach einer makellosen  Bilanz von sechs Erfolgen in sechs Eurocup-Spielen warten nun zwei Spiele in Berlin sowie das internationale Viertelfinale gegen Unicaja Malaga. «Die Bayern können vor lauter Kraft momentan kaum laufen», lobt Baldi, der das Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen «als Spiel unter besonderen Vorzeichen» sieht. Pesic meint: «Ich habe ein gutes Gefühl, was unser Team angeht.»

Nachdem die Münchner das Hinspiel mit einem Kantersieg (97:58) für sich entschieden haben, geht Pesic von einer harten Prüfung in der Berliner Arena aus. «Wenn eine Mannschaft mit 40 Punkten verliert und die Möglichkeit hat, sich zu revanchieren, dann weiß man schon, was einen erwartet. Unsere Aufgabe muss es sein, von der Motivation und der Einstellung auf einem Level zu sein», sagte der Geschäftsführer.  Auch Trainer Sasa Djordjevic erwartet Intensität und Leidenschaft bei dem Prestigeduell. «Es wird körperlich sehr, sehr zur Sache gehen», sagte der Serbe, der weiter auf Nationalspieler und Neuzugang Maik Zirbes verzichten muss. Der Center könnte in der kommenden Woche im Pokal sein Debüt feiern.

Die Favoritenrolle will sich der Tabellendritte aus München, der dieses Jahr noch ungeschlagen ist, aber nicht geben lassen. Diese sei auch völlig belanglos, sagte Pesic. ALBA liegt jedoch nicht nur in der Liga hinter den Bayern, sondern ist mit einer Bilanz von 1:5 auch im Eurocup ausgeschieden. «Wir haben zwei heftige Niederlagen im Rucksack und müssen auf jeden Fall ein ganz anderes Gesicht zeigen», forderte Baldi.

Auch personell ist es diesmal kein Duell auf Augenhöhe. «Wir sind durch eine wichtige Personalie geschwächt, Bayern ist fit», sagte  Baldi. Aufbauspieler Peyton Siva fällt mit einer Adduktorenverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Auch deshalb mahnt Bayerns Pesic: «Trotz des guten Gefühls nach den letzten Siegen muss man noch mehr darauf achten, dass wir gesund bleiben.»

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