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Knalleffekte zum Start: Ulm und Bamberg patzen daheim

Die Telekom Baskets Bonn gewannen überraschend in Bamberg. Foto: Nicolas Armer

Die Telekom Baskets Bonn gewannen überraschend in Bamberg. Foto: Nicolas Armer

Von wegen langweilig! Die Basketball-Playoffs haben mit zwei völlig unerwarteten Knalleffekten begonnen. Zunächst patzte Titelverteidiger Brose Bamberg daheim mit 92:93 gegen die Telekom Baskets Bonn.

Wenig später musste sich der Hauptrunden-Erste ratiopharm Ulm vor eigenem Publikum den MHP Riesen Ludwigsburg mit 93:96 nach Verlängerung geschlagen geben. Von den Favoriten wurde nur der FC Bayern seiner Rolle gerecht. Die Münchner deklassierten ALBA Berlin mit 95:68 und machten einen ersten Schritt in Richtung Viertelfinale, für das drei Siege nötig sind. Am Freitagabend hatten die EWE Baskets Oldenburg die K.o.-Runde der Bundesliga mit einem unerwarteten Auswärtssieg in Bayreuth eröffnet.

Nationalspieler und NBA-Kandidat Daniel Theis unterlief in der Schlusssekunde der entscheidende Fehler auf Bamberger Seite. Nach einem traumhaften Zuspiel des französischen Point Guards Fabien Causeur glitt Theis der Ball durch die Hände, womit die kleine Sensation perfekt war. In den kompletten Playoffs der vergangenen Saison hatten die Franken kein einziges Heimspiel verloren.

«Wir müssen nun analysieren, an was die heutige Niederlage genau gelegen hat und uns wieder zu einem starken Team zusammenfinden», sagte Bambergs italienischer Starcoach Andrea Trinchieri. Sein Landsmann Nicolo Melli, mit 21 Punkten bester Bamberger Werfer, hatte die Ursachen schnell ausgemacht. «Wir müssen uns in der Verteidigung steigern, dann mache ich mir keine großen Sorgen», sagte Melli betont gelassen bei «telekombasketball.de».

In Neu-Ulm war eigentlich alles für eine perfekte Playoff-Party gegeben. Vor der Partie wurde Ulms Raymar Morgen zum wertvollsten Spieler der Saison gekürt, zudem gaben die Schwaben die Verlängerung des derzeit verletzten Centers Tim Ohlbrecht bis 2020 bekannt. Doch der perfekte Abschluss des Tages blieb dem Vizemeister verwehrt - weil ausgerechnet ein Ex-Ulmer das Team von Trainer Thorsten Leibenath in der Verlängerung bis ins Mark traf.

Roderick Trice sorgte mit seinem Dreier in der Schlusssekunde für den überraschenden Sieg der Ludwigsburger, die sich ein Duell mit Ulm so sehr gewünscht hatten. Zum Hauptrunden-Abschluss in Berlin hatten sie sich deshalb kaum gegen eine Niederlage gewehrt. Eine umstrittene Taktik, die zumindest am Samstag aufging. «Wir hatten einen Sahnetag von draußen, ganz besonders Rocky Trice bei seiner Heimkehr nach Ulm», kommentierte Riesen-Coach John Patrick angesichts von 14 getroffenen Dreipunkt-Würfen seines Teams.

Gewarnt durch die Niederlagen der Favoriten in den Spielen zuvor, leisteten sich die Bayern gegen ALBA Berlin am Samstagabend keinen Ausrutscher. Dank eines 31:8 (!) im zweiten Viertel war die Partie bereits zur Pause entschieden. Bayern-Coach Sasa Djordjevic war daher sehr zufrieden. «Wir hatten die richtige Einstellung und Ernsthaftigkeit», sagte der Serbe.

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