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Nowitzki glaubt an Schröder & Co.

Dirk Nowitzki spielte in Johannesburg für das Team der Weltauswahl. Foto: Themba Hadebe

Dirk Nowitzki spielte in Johannesburg für das Team der Weltauswahl. Foto: Themba Hadebe

Nur kurz nach dem verlorenen ersten EM-Test erhielten die deutschen Basketballer einen kräftigen Mutmacher von Dirk Nowitzki.

Im fernen Johannesburg stand der Superstar wie Dennis Schröder beim NBA-Africa-Showspiel auf dem Parkett - und traut seinen Nachfolgern auch dank ihres Anführers eine erfolgreiche EM (31. August bis 17. September) zu. Die Mannschaft werde das Turnier mit den Vorrundenspielen in Tel Aviv hoffentlich mit Selbstvertrauen angehen, sagte der 39-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Das Team schafft es gut.»

Nowitzki bezeichnete Schröder als «Zukunft des deutschen Basketballs. Er hat sich super entwickelt und wird sehr, sehr wichtig für den deutschen Basketball sein.» Beim 69:71 des deutschen Teams gegen Belgien am Samstagabend in Erfurt fehlte der Aufbauspieler der Atlanta Hawks noch sichtbar. Stattdessen nahm Schröder, dessen Mutter aus Gambia stammt, für das Team Afrika an der Showveranstaltung teil und unterlag dem internationalen Team um Kapitän Nowitzki mit 97:108.

Er werde nun zunächst für ein paar Tage nach Atlanta fliegen, berichtete der 23-Jährige. In anderthalb Wochen will er vor dem Supercup in Hamburg zum deutschen Team stoßen. «Wir sind jung, wir haben viele gute Spieler. Wir können vieles erreichen», sagte Schröder in Südafrika zu den EM-Zielen. Am Rande der ersten Standortbestimmung des deutschen Teams nach einer Woche Vorbereitung sprach Armin Andres, Vizepräsident des Deutschen Basketball Bunds, von einer angestrebten Platzierung unter den Top Sechs.

Trotz der knappen Niederlage gegen das schwächer eingestufte belgische Team im ersten von acht Testspielen zeigte sich Coach Chris Fleming zufrieden. «Insgesamt war die Leistung von den Jungs sehr gut», lobte der Trainer sein Team. «Besonders von den großen Jungs, die sehr gut gekämpft und sehr gut gereboundet haben.»

Dabei erlebte Fleming einen Schreckmoment, als Center Johannes Voigtmann nach einem Zusammenprall mit Debütant Isaiah Hartenstein vom Platz humpelte. Nach der Partie konnte der aus Thüringen stammende Spanien-Legionär den Fuß zumindest wieder belasten und plauderte lange mit Freunden und Familien. «Wir haben die Hoffnung, dass es nur eine kleine Verletzung bei ihm ist», sagte Fleming.

Ein Fehlen von Voigtmann würde das deutsche Team nach den Absagen von Paul Zipser und Maximilian Kleber sowie dem verletzungsbedingten Aus von Center-Kollege Maik Zirbes empfindlich treffen. So erhielt Hartenstein bei seiner Premiere in der A-Nationalmannschaft deutlich mehr Spielzeit als geplant.

Der 19-Jährige, dessen NBA-Rechte die Houston Rockets besitzen, zeigte nach anfänglicher Nervosität, warum er eines der Toptalente ist. «Er hat sehr gute Energie aufs Spielfeld gebracht», lobte Fleming und fügte milde lächelnd hinzu: «Es war ein unglückliches Ende für ihn, aber wir hatten mehr von diesen Korblegern.»

Beim ersten Versuch aus kurzer Distanz traf Hartenstein mit der Schlusssirene nur den Ring, der anschließende Treffer zum möglichen Ausgleich kam dann zu spät. «Ich bin ausgerutscht», erklärte der 2,16-Meter-Hüne. «Ich liebe es zu gewinnen, aber ich hasse es noch mehr zu verlieren. Nächstes Mal dunke ich auf jeden Fall.» Es dürfte auch diesen Sommer noch einige Gelegenheiten für ihn geben.

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