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Internationale Pressestimmen zum Angriff auf den Bus des BVB

Die Polizei bewachte das BVB-Trainingsgelände am Tag nach der Attacke auf den Teambus. Foto: Guido Kirchner

Die Polizei bewachte das BVB-Trainingsgelände am Tag nach der Attacke auf den Teambus. Foto: Guido Kirchner

FRANKREICH:

«L'Équipe»: «Wie soll man von diesem deutschen Team und diesen Spielern verlangen, 24 Stunden danach einsatzfähig zu sein, als ob nichts wäre und im Vollbesitz ihrer Fähigkeiten? Niemand weiß, wie sie reagieren werden und in welche Richtung die emotionale Überlastung sie tragen wird (...).»

«Le Figaro»: «Schwarze Stunden, die den Anschlag am Stade de France am 13. November 2015 in Erinnerung rufen, während des Spiels zwischen Frankreich und Deutschland.»

«Le Parisien»: «Für mehrere deutsche Spieler ist der Terrorismus bereits eine Realität. Die Nationalmannschaft war sehr mitgenommen von ihrer Nacht im Herzen des Stade de France nach dem Freundschaftsspiel gegen Frankreich, das am 13. November 2015 von den Explosionen der drei Selbstmordattentäter gezeichnet wurde - Beginn einer Anschlagsserie in Paris (130 Tote).»

GROSSBRITANNIEN: 

«BBC Sport»: «An einem verstörenden Abend hat Borussia Dortmund seine Klasse gezeigt. Der Club befand sich im Schockzustand, nachdem vor dem Spiel gegen Monaco drei Explosionen den Mannschaftsbus beschädigt haben. (...) Doch mit dem Hashtag #bedforawayfans boten die Dortmund-Fans den Monaco-Anhängern Übernachtungsmöglichkeiten an. Was für eine fantastische Geste an einem besorgniserregenden Abend.»

«The Telegraph»: «Die Fans von Borussia Dortmund haben am Dienstag einmal mehr ihre Klasse bewiesen, indem sie den Monaco-Anhängern, die wegen der Spielverlegung gestrandet waren, eine Unterkunft für die Nacht angeboten haben.»

«The Guardian»: «Die Fans zeigen Zusammenhalt, nachdem der Dortmund-Bus von Explosionen getroffen wurde.»

ITALIEN:

«Corriere della Sera»: «Die Angst vor Terroranschlägen hat nun auch die Champions League erreicht. (...) Die ganze Mannschaft von Borussia Dortmund steht unter Schock. Die Sorge vor einem Angriff von Terroristen hat sich lange in den Köpfen der Menschen festgesetzt, und auch Fußballer wissen, dass sie potenzielle Angriffsziele von denen werden können, die das normale Leben des Westens zerstören wollen. (...) Zu sagen, dass Deutschland aus Angst vor dem Terror in einem alptraumartigen Zustand ist, wäre übertrieben. In dem Land geht das normale Leben weiter. Die Gedanken an eine erhöhte Gefahr existieren nach den Attentaten der vergangenen Monate, aber die Bevölkerung reagiert meist bestmöglich.»

«Gazzetta dello Sport»: «Attentat auf den Bus von Dortmund. Ist es Terrorismus?»

«La Repubblica» (online): «Ein Schreiben am Ort der Explosion verweist auf das deutsche Engagement gegen den IS, aber die Ermittler könnten das für Irreführung halten. Eine alternative These deutet auf extremistische Kreise unter den Fans hin - jene, gegen die sich der Club und sein Präsident seit längerem stellen.»

SPANIEN:

«Mundo Deportivo»: «Angriff auf den Fußball. Die Attacke ist ebenso unverständlich wie vorerst noch rätselhaft.»

«El Mundo»: «Die Panik greift auf die Champions League über. Es wurden Erinnerungen wach an andere tragische Zwischenfälle bei oder am Rande von Fußball-Spielen, wie etwa die Pariser Terrornacht von November 2015.»

«AS»: «Noch Stunden nach dem Zwischenfall war die Polizei in Dortmund verwirrt. Es gab kein Kommuniqué zu den Ursachen. Islamischer Staat? Ultras? Ein Unfall? Die beunruhigende Verzögerung deutet auf eine geringe Fähigkeit der Polizei hin. Die Mannschaftsbusse werden ja eskortiert, die Polizei konnte deshalb die Ermittlungen sofort aufnehmen.» 

«Sport»: «Attacke auf Dortmund! Nach Bekanntwerden der Explosionen machte sich Konfusion breit.»

«La Vanguardia»: «Explosionen gegen den Fußball. Der Angriff hat Deutschland erschüttert.»

«Marca»: «Angriff auf die Champions League.»

RUSSLAND:

«Sport-Express»: «Dortmund - Bomben statt Champions League. Die ersten besorgniserregenden Nachrichten kamen eine Stunde vor dem Spiel. Und später wurde bekannt, dass es drei Explosionen gegeben hatte.»

«Rossijskaja Gaseta»: «Ein Angriff auf den Fußball. Das Spiel Borussia-Monaco muss wegen einer Explosion am Bus des deutschen Clubs um einen Tag verschoben werden.»

ÖSTERREICH:

«Kronen Zeitung»: «Anschlag auf die Fußballwelt»

«Die Presse»: «Es sollte ein Fußballfest werden am Dienstagabend in Dortmund. Doch stattdessen herrschte Ausnahmezustand.»

«Kurier»: «Fußballwelt in Schockstarre»

«Heute»: «Schock-Nacht für den Fußball»

SCHWEIZ:

«Neue Zürcher Zeitung»: «Nach der Terrorattacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt letzten Dezember weiss Deutschland, dass die Gefahr real ist, aber sie lähmt nicht. Nirgendwo in Dortmund brach Panik aus.»

TSCHECHIEN:

«Lidove noviny»: «Fußballer im Schock nach Explosion»

«Pravo»: «Attentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund - ein Verletzter»

«MF Dnes» (Onlineausgabe): «Die Bundesanwaltschaft, die sich auch mit der Bekämpfung des Terrorismus beschäftigt, hat die Ermittlungen übernommen. Für Deutschland ist der Anschlag ein Schock. Regierungs- und Oppositionspolitiker haben gleichermaßen zu verstehen gegeben, dass sie eine solche Tat nicht begreifen und verurteilen.»

«iSport.cz»: «Das zeigt, was der Fußball erreichen kann: Dortmunder lassen Monaco-Fans bei sich zu Hause übernachten.»

«Blesk» (Onlineausgabe): «Explosion am Dortmunder Teambus: Die Bomben wurden per Handy ferngezündet - haben Islamisten angegriffen?» 

GRIECHENLAND:

«Goalanews»: «Sie wollten Tote haben. Papastathopoulos: Wir sind beängstigt und schockiert»

«Sportday»: «Angst, Verbitterung, Ratlosigkeit»

«To Fos»: «Schock! Drei Explosionen neben dem Dortmund Bus. Papastathopoulos: Wir haben Angst».

IRLAND: 

«The Irish Independent»: «Fußball, und Sport im Allgemeinen, ist zu einem Ziel geworden. Das muss jetzt bei jedem öffentlichen Ereignis berücksichtigt werden.»

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