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PSG will in der Königsklasse angreifen

Will mit PSG die Champions League gewinnen: Superstar Neymar. Foto: Kamil Zihnioglu

Will mit PSG die Champions League gewinnen: Superstar Neymar. Foto: Kamil Zihnioglu

Die Jagd auf Champions-League-Rekordsieger Real Madrid ist eröffnet. Bayern München, der FC Barcelona und Paris Saint-Germain sind nur einige der Vereine, die den Titel-Hattrick des Teams um den deutschen Weltmeister Toni Kroos verhindern wollen.

Ein Club hat im Sommer für den Angriff besonders viel investiert.

HERAUSFORDERER PARIS: Der Rekord-Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu PSG war das große Gesprächsthema des internationalen Fußball-Sommers. 222 Millionen Euro zahlte der von Qatar Sports Investments (QSI) geleitete Club für den Brasilianer und sicherte sich zudem die Dienste von Mega-Talent Kylian Mbappé. Der Fokus ist klar: «Unser Ziel ist, die Champions League zu gewinnen», hatte Clubpräsident Nasser al-Khelaifi bei Neymars Präsentation gesagt - ohne den Titelgewinn explizit bereits für dieses Jahr als Saisonvorgabe zu nennen. Zum Auftakt tritt der französische Meister der Jahre 2013 bis 2016 in Gruppe B bei Celtic Glasgow an und trifft anschließend auf die Bayern und den RSC Anderlecht.

DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN: Der deutsche Rekordmeister aus München gehört neben dem diesjährigen Finalisten Juventus Turin, dem FC Barcelona und Manchester City auch in diesem Jahr zum Kreis der Favoriten. Auf Königsklassen-Rückkehrer Manchester United, der einen guten Saisonstart in der englischen Premier League erwischte, den FC Chelsea und Atlético Madrid darf man ebenfalls gespannt sein.

DER TITELVERTEIDIGER: Nur fünf Punkte aus drei Ligaspielen. Den Saisonstart hatte sich Real anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist das Starensemble um den in der Primera División noch gesperrten Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Kroos und Gareth Bale auch dieses Jahr wieder der große Titelanwärter und will unbedingt ins Endspiel am 26. Mai in Kiew. Die Königlichen bekommen es in Gruppe H mit Borussia Dortmund, Tottenham Hotspur und APOEL Nikosia zu tun.

DER DEBÜTANT: FK Karabach Agdam ist zum ersten Mal in der höchsten europäischen Spielklasse dabei. Der aserbaidschanische Meister setzte sich in den Playoffs gegen den FC Kopenhagen durch und darf sich auf Duelle mit dem FC Chelsea, Atlético Madrid und der AS Rom freuen.

DAS AUFTAKT-TOPSPIEL: In der vorigen Saison waren sie noch Viertelfinal-Gegner, nun treffen der FC Barcelona und Juventus Turin bereits am Dienstag aufeinander. Juve-Routinier Andrea Barzagli erwartet ein «hartes Duell» und kündigte an, sein Team wolle ein «starkes Signal senden, um allen zu zeigen, dass wir auch in dieser Saison weit kommen wollen.» In der vergangenen Spielzeit scheiterte der italienische Serienmeister erst im Finale mit 1:4 an Real.

DIE KÖNIGSKLASSE IM TV: Das ZDF zeigt auch in dieser Saison 18 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen - nach Möglichkeit mit deutscher Beteiligung. Wer aus allen Partien auswählen oder die Konferenz sehen will, braucht dagegen ein Abonnement des Bezahlsenders Sky. Von der Saison 2018/19 an sind die Spiele nur noch im Pay TV und über kostenpflichtige Internetstreams zu sehen.

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