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Reaktionen auf die Explosionen am BVB-Bus: «YNWA»

Schalke twitterte nach den Explosionen: «In solchen Momenten hält man im Revier fest zusammen.» Foto: Guido Kirchner

Schalke twitterte nach den Explosionen: «In solchen Momenten hält man im Revier fest zusammen.» Foto: Guido Kirchner

Auf die Explosionen nahe dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund haben Politik und Sportwelt mit Entsetzen und Solidarität reagiert.

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, wünschte dem bei der Detonation von drei Sprengsätzen verletzten BVB-Spieler Marc Bartra rasche Genesung. «Gute Besserung, @MarcBartra», schrieb Seibert am Dienstagabend bei Twitter. «Große Reaktion der Monaco-Fans. Heute Abend stehen alle zum @BVB.»

Bundesinnenminister Thomas de Maizière dringt auf rasche Aufklärung. «Meine Gedanken sind bei der Mannschaft», wurde der CDU-Politiker am Dienstagabend über den Twitter-Account seines Ministeriums zitiert. «Jetzt gilt es die Hintergründe aufzuklären. Ich hoffe, dass morgen wieder der Fußball im Mittelpunkt steht.» De Maizière ist auch für Sport zuständig.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sprach auf dem Kurznachrichtenkanal von einer «schockierenden Nachricht». Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) drückte ihre Anteilnahme aus.

Solidarität kam auch vom AS Monaco, gegen den der BVB am Dienstagabend in Dortmund in der Champions League spielen sollte. Das Team drückte in einer Mitteilung seine volle Unterstützung für die Dortmunder aus.

Viele Bundesliga-Rivalen bekundeten ihre Unterstützung. «In solchen Momenten hält man im Revier fest zusammen», schrieb der FC Schalke 04 auf Twitter. Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes betonte: «Getrennt in den Farben, vereint gegen Gewalt! Alles Gute, @MarcBartra und dem gesamten Team des @BVB! Ich hoffe, es geht euch gut!»

Tabellenführer FC Bayern München twitterte: «Alles Gute, @MarcBartra und dem gesamten @BVB!.» Von Bayer Leverkusen hieß es: «Geschockt von den Nachrichten aus Dortmund! Wir wünschen dem @BVB und @MarcBartra alles erdenklich Gute!.» Ähnlich äußerten sich 1899 Hoffenheim und der VfL Wolfsburg via Twitter. «Wir denken an euch», schrieb der VfB Stuttgart.

Auch international erfuhr der BVB Solidarität. «Wir denken an diesem Abend an alle unsere Freunde beim BVB», twitterte der Liverpool FC. Bei den Engländern sitzt der frühere Dortmund-Coach Jürgen Klopp auf der Trainerbank.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, teilte mit: «Heute stehen alle Sportfans vereint hinter @BVB.»

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke berichtete: «Die ganze Mannschaft ist in einer gewissen Schockstarre. Wir müssen versuchen, das in irgendeiner Weise zu kanalisieren. Das wird nicht einfach, wir müssen morgen spielen. Solche Bilder bekommst du nicht aus dem Kopf raus.»

Die Mannschaft war auf dem Weg zum Champions-League-Spiel gegen Monaco. Die Partie wurde abgesagt und auf Mittwoch verlegt. Der Hintergrund der Explosionen war zunächst noch unklar.

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