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Wieder Bayern-Arsenal - BVB happy, Hammer für Leverkusen

Das Achtelfinale der Champions League im Überblick. Foto: Laurent Gillieron

Das Achtelfinale der Champions League im Überblick. Foto: Laurent Gillieron

Schon wieder Bayern gegen Arsenal, «großer Name» für Borussia Dortmund - und ein Hammerlos für Bayer Leverkusen: Das Achtelfinale der Champions League sollte für den FC Bayern und den BVB, der sich in der ersten K.o.-Runde mit Benfica Lissabon messen muss, zur Durchgangsstation werden.

Die Aufgabe Atlético Madrid besitzt für die Leverkusener dagegen bereits Endspielcharakter. Bayern-Star Jérôme Boateng erwartet gegen den FC Arsenal mit den Weltmeistern Mesut Özil, Shkodran Mustafi und Per Mertesacker «zwei packende Spiele». BVB-Chef Hans-Joachim Watzke nahm die Aufgabe Benfica dankbar und selbstbewusst an: «Das ist ein großer Name im internationalen Fußball. Wir haben natürlich eine gute Chance, zu bestehen.»

Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade äußerte nach der Zeremonie am Montag am UEFA-Sitz in Nyon spontan Revanchegelüste. «Wir haben noch eine Rechnung offen», sagte er in Erinnerung an das bittere Achtelfinal-Aus gegen Atlético 2014.

In der Europa League trifft Champions-League-Absteiger Borussia Mönchengladbach in der ersten K.o.-Runde mit 32 Mannschaften auf den AC Florenz. Der FC Schalke 04 zog den griechischen Traditionsverein PAOK Saloniki. «Das werden stimmungsvolle Duelle. Das Stadion von PAOK ist als Hexenkessel bekannt. Dort wollen wir bestehen», sagte Schalke-Coach Markus Weinzierl. Gespielt wird die Zwischenrunde am 16. und 23. Februar. Für das international erprobte Bundesliga-Duo sollte der Vorstoß ins Achtelfinale machbar sein.

«Es war eine spannende Auslosung mit einigen Kracher-Begegnungen», sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge zur Königsklassen-Ziehung. Der deutsche Meister bekam seinen Hauptwunsch erfüllt. «Barcelona muss es nicht sein», hatte Kapitän Philipp Lahm gesagt.

Bei den Gunners aus London wissen die Bayern ebenfalls genau, was sie erwartet. «Wir haben ein Los bekommen, mit dem wir viel Erfahrung haben», sagte Rummenigge in Erinnerung an die zahlreichen Duelle der jüngeren Vergangenheit. Es ist schon das vierte Achtelfinalduell - 2005, 2013 und 2014 hieß der Gewinner jeweils FC Bayern.

«Wir müssen gut und konzentriert spielen, um unser Ziel, das Viertelfinale, zu erreichen», sagte Rummenigge. Im Hinspiel am 15. Februar müssen die Bayern in München vorlegen. «Ich schätze Arsenal aktuell stärker ein als in den Jahren zuvor», mahnte Torhüter Manuel Neuer. «Es wird schwierig, aber ich bin zuversichtlich», sagte Trainer Carlo Ancelotti, der ausgewiesene K.o.-Runden-Spezialist.

Das Reiseziel Lissabon kennen die Dortmunder Spieler und Fans schon aus der Gruppenphase, als der BVB auf Benficas Lokalrivalen Sporting traf. Benfica sei aber «die stärkste Mannschaft in Portugal», betonte BVB-Chef Watzke. Trainer Thomas Tuchel freut sich «auf spannende und emotionale Spiele». Wer Titelverteidiger Real Madrid in der Gruppe auf Platz zwei verweisen konnte, muss Benfica aber nicht fürchten.

Trotzdem werde es «eine schwere Aufgabe», urteilte Kapitän Marcel Schmelzer. Benfica könne «mit seiner Wucht enorme Dynamik entfachen», sagte Sportdirektor Michael Zorc. Der BVB hat als Gruppenerster im Gegensatz zu Bayern und Bayer den Vorteil, das entscheidende Rückspiel am 8. März im eigenen Stadion bestreiten zu können.

Für Leverkusen bietet sich gegen Atlético die Chance zur Revanche. Vor zwei Jahren traf der Werksclub ebenfalls auf den spanischen Spitzenclub. «Das waren zwei tolle Spiele», erinnerte Geschäftsführer Michael Schade. Bayer schied damals unglücklich im Elfmeterschießen aus. Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und Stefan Kießling, die damaligen Fehlschützen vom Punkt, dürften besonders motiviert sein.

«Atlético ist ein Brocken. Die sind Erster geworden in einer Gruppe mit Bayern München, das wird man nicht einfach so», sagte Manager Jonas Boldt. Man werde versuchen, am 21. Februar in der Leverkusener Arena «den Grundstein» für eine Überraschung gegen den letztmaligen Finalisten zu legen, sagte Boldt: «Wir werden alles raushauen!»

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