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Pokal-Held Hradecky führt Frankfurt ins Pokal-Viertelfinale

Die Frankfurter feiern ihren Torwart Lukas Hradecky. Foto: Peter Steffen

Die Frankfurter feiern ihren Torwart Lukas Hradecky. Foto: Peter Steffen

Lukas Hradecky hat Eintracht Frankfurt erstmals seit drei Jahren wieder ins Viertelfinale des DFB-Pokals geführt. Der finnische Nationaltorwart parierte in der letzten Sekunde einen Foulelfmeter von Salif Sane und sicherte der Eintracht damit einen 2:1 (0:0)-Sieg bei Hannover 96.

«Ich wollte nicht mehr so lange spielen», flachste Matchwinner Hradecky und erklärte sein Erfolgsrezept: «Ich habe mir vor dem Spiel Videos angeschaut, wo Sane hinschießt.»

Taleb Tawatha in der 62. Minute und Haris Seferovic (65.) hatten zuvor das Spiel für die Frankfurter gedreht, nachdem Martin Harnik (57.) vor 31 000 Zuschauern die Gastgeber in Führung geschossen hatte.

Der Bundesliga-Dritte startete beim Zweitliga-Zweiten stürmisch und dominierte zunächst. Allerdings versäumte es die Eintracht, ihr Übergewicht zu nutzen. Nach einer Schwächephase und dem Gegentor wachte Frankfurt aber noch rechtzeitig auf und siegte am Ende verdient.

Hannover kam schwerer in Fahrt, kämpfte sich aber langsam in die Partie und ging nicht unverdient in Führung. Zuvor hatte Samuel Sahin-Radlinger, der im Tor der Gastgeber den Vorzug vor Stammtorwart Philipp Tschauner erhalten hatte, einiges zu tun.

Mehrfach musste der Österreicher eingreifen. Ohne Chance wäre Sahin-Radlinger beim fulminanten Eintracht-Auftakt mit einem Schuss von Ante Rebic gewesen, der bei der besten Frankfurter Chance den Ball in der sechsten Minute nach Flanke von Timothy Chandler aus zehn Metern an die Latte drosch.

Bei den Hessen war Max Besuschkow die Überraschung in der Startelf. Der 19-Jährige, in der Bundesliga gegen Darmstadt erstmals mit einem Kurzeinsatz, spielte im Mittelfeld und machte seine Sache ordentlich. Auch wenn er in der 33. Minute bei freier Schussbahn eine gute Möglichkeit ungenutzt ließ.

Hradecky hatte anfangs weniger Arbeit als der 96-Keeper und musste in seiner kurzen Hose frieren. Die Angriffsbemühungen der Hannoveraner waren zunächst zu zaghaft. Erst nach einer halben Stunde wurde der Gastgeber mutiger.      

Eine sehr gute Torchance besaß der Zweitligist, als der Ball nach einem Abwehrfehler der Eintracht vor den Füßen von Kenan Karaman (30.) landete - der 96-Angreifer jedoch mit seinem schwach Schuss an Hradecky scheiterte. Kurz danach verzog Edgar Prib nach dem einzigen gelungenen 96-Spielzug in der ersten Halbzeit.

Besser machte es dann Harnik. Der österreichische Angreifer nutzte ein Durcheinander in der Frankfurter Abwehr und staubte ab. Danach ging es schnell. Erst verwertete der eingewechselte Tawatha eine schöne Flnake von Timothy Chandler per Kopf. Kurz danach nutzte Seferovic einen Fehler von Prib.

Teuer wird das Spiel auf jeden Fall für beide Teams. Zuschauer im Hannover-Fanblock zündeten jede Menge Pyrotechnik. Pikanterweise hatte der Stadionsprecher unmittelbar vor dem ersten Feuerwerk die Choreographie zum 25-jährigen Jubiläum des Pokalsieges von 1992 gelobt. Nach der Pause zündelten auch Anhänger der Eintracht.

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