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«Alles tiptop»: Vettel-Jubel über Russland Pole

Sebastian Vettel (M), Kimi Räikkönen (r) und Valtteri Bottas belegten die ersten drei Quali-Plätze. Foto: Pavel Golovkin

Sebastian Vettel (M), Kimi Räikkönen (r) und Valtteri Bottas belegten die ersten drei Quali-Plätze. Foto: Pavel Golovkin

Sebastian Vettels Jubel im Ferrari nahm fast schon weltmeisterliche Züge an. Der viermalige Formel-1-Champion kehrt zum ersten Mal seit dem 20. September 2015 auf die Pole Position zurück.

Vettel verwies in einer mitreißen Qualifikation zum Großen Preis von Russland am Sonntag (14.00 Uhr MESZ) seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen auf dem Sotschi Autodrom auf den zweiten Platz. «Alles tiptop», stellte Vettel breit grinsend fest. «Das Auto war phänomenal. Wenn du hier den Rhythmus hast, fühlt es sich einfach großartig an», sagte Vettel.

Für die Silberpfeile mit Vettels härtestem WM-Widersacher Lewis Hamilton und dessen neuen Teamkollegen Valtteri Bottas war erst zum dritten Mal seit der Saison 2014 kein Platz in Reihe eins. Bottas wurde am Samstag Dritter, Hamilton nach einer Reihe von Fehlern gar nur Vierter. «Wir sehen es ja am Resultat, Ferrari ist schneller und ganz ehrlich: Das gesamte Wochenende sind sie das schon», sagte Bottas. Auf die Frage, ob er das Gefühl habe, dass Mercedes auf dem Kurs in der Stadt der Olympischen Winterspiele von 2014 um den Sieg mitfahren könne, entgegnete Teamchef Toto Wolff: «Nein, das Gefühl hab ich nicht.»

Schon während der K.o.-Ausscheidung auf dem 5,848 Kilometer langen Kurs verdüsterten sich die Mienen in der Box der Silberpfeile. Vettels Annahme, dass die Mercedes-Fahrer bei den Trainingseinheiten geblufft hätten, erwies sich zum Leidwesen von Wolff und Mercedes-Teamoberaufseher Niki Lauda als falsch.

An Ferrari kamen sie bei Vettels erstem Qualifikationssieg nach 588 Tagen einfach nicht heran. Hamilton fehlten über sechs Zehntelsekunden. «Klar wollte ich die Pole, ich habe das ganze Wochenende gekämpft», sagte Hamilton kurz angebunden. Der 32 Jahre alte Brite, Polesetter in Sotschi 2014 und Sieger 2014 und 2015, bekam seinen Wagen nicht in den Griff. «Das Auto ist einfach unheimlich sensibel, eine kapriziöse Prinzessin», gestand Teamchef Wolff.

Dagegen macht die neue rote Göttin Ferrari glücklich. Zum ersten Mal seit dem 22. Juni 2008 stehen die beiden Autos der Scuderia wieder in der ersten Startreihe bei einem Grand Prix. «Wir haben zwei tolle Fahrer und ein fantastisches Auto», sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Vettel gelang es bei der 47. Pole seiner Karriere auch noch als erstem Piloten seit der Rückkehr der Turbo-Motoren, den Silberpfeilen zweimal die Pole wegzuschnappen.

Das Ergebnis, bei dem Nico Hülkenberg im Renault als Achter wieder in die Top Ten fuhr und Pascal Wehrlein im Sauber auf Platz 18 kam, ist vermutlich mehr als nur der Ausgang irgendeiner Qualifikation. «Das ist jetzt eine richtig toughe Meisterschaft, die losgegangen ist», meinte Wolff. Vettel formulierte es genüsslich so, nachdem die Silberpfeile seit Saisonbeginn 2014 59 von 63 Poles geholt hatten: «Mercedes war in den vergangenen Jahren immer sehr, sehr stark im Qualifying. Es ist gut, jetzt da zu stehen.»

In Australien musste Vettel sich den Sieg von Startplatz zwei erkämpfen, in Bahrain von Rang drei. Bei seinem zweiten Platz von China war er auch von Position zwei gestartet. Die Poles verteilten sich bis Samstag auf Hamilton in Melbourne und Shanghai sowie Bottas in Sakhir. «Natürlich ist es für uns enttäuschend, nicht auf der Pole zu stehen», meinte der 27 Jahre alte Finne nun.

Es wird besonders spannend, wie er und auch sein Landsmann Räikkönen sich am Sonntag verhalten werden. Im WM-Klassement liegt Vettel sieben Punkte vor Hamilton, 30 vor Bottas und 34 vor Räikkönen. In Bahrain wurde Bottas zweimal vom Team eingebremst, um Hamilton die Chance zu ermöglichen, mit Vettel um den Sieg zu kämpfen.

Video mit Infos zum Russland-Grand-Prix

Vorschau-Stimmen

Formel-1-Fahrerfeld

Regeländerungen zur Saison 2017

Fahrerwertung

Informationen zum Mercedes

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