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Darüber wird auch geredet im Fahrerlager der Formel 1

Die Vertragsverlängerung von Sebastian Vettel bei Ferrari lässt Lewis Hamilton kalt, will er doch bei Mercedes selbst verlängern. Foto: Tim Goode

Die Vertragsverlängerung von Sebastian Vettel bei Ferrari lässt Lewis Hamilton kalt, will er doch bei Mercedes selbst verlängern. Foto: Tim Goode

Die Formel-1-Fans in Italien dürfen endlich wieder ihren Helden zujubeln. Neben Sebastian Vettel und Ferrari gibt es noch weiteren Gesprächsstoff.

DIE ZUKUNFT HAMILTONS: Die Vertragsverlängerung von Sebastian Vettel bei Ferrari bis Ende 2020 ließ Lewis Hamilton kalt. Er habe schließlich selbst vor, mit seinem Team zu verlängern, erzählte der britische Mercedes-Mann. Man habe aber «noch viel Zeit» für Gespräche. Hamilton fährt seit 2013 für die Silberpfeile und wurde dort zweimal Weltmeister. Im Mai 2015 hatte er seinen Vertrag bis Ende 2018 verlängert. Sein Verhältnis zu Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hob Hamilton hervor. Der Österreicher informiere ihn stets, wer ihn so alles anrufe, berichtete der 32-Jährige. Hamilton hat also einen sehr guten Draht, wenn es um mögliche Wechsel geht.

DER FRUST DES YOUNGSTERS: Beim spaßigen Kartrennen auf der Start-Ziel-Geraden von Monza hatte Max Verstappen mal keine Probleme mit dem Motor. Sechsmal schon konnte der Red-Bull-Youngster in dieser Saison keinen Grand Prix zu Ende fahren - das nervt den 19-jährigen Niederländer gewaltig. Mit Motorenlieferant Renault ist Verstappen alles andere als zufrieden. Irgendwann stellt sich bei einem so ehrgeizigen Fahrer wie ihm auch ein wenig Resignation ein. «Das geht bei mir praktisch schon die ganze Saison so, irgendwann lernst du damit umzugehen», meinte er. Zuletzt hatte Verstappen, dessen Vertrag bis Ende 2019 läuft, aber keinen Zweifel daran gelassen, dass er solch eine Situation nicht lange hinnehmen werde. «Wir müssen dann reden», sagte er jüngst - und es klang wie eine Drohung.

DER BERUHIGTE HAUSKRACH: Esteban Ocon kam nach dem Belgien-Rennen zur Sache. Der Franzose bezichtigte seinen Force-India-Teamkollegen Sergio Pérez wegen gefährlicher Manöver während des Rennens des Mordversuchs. Vor dem Grand Prix von Italien in Monza ist der Krach erstmal ausgeräumt. Pérez hat nach eigener Aussage seinen Stallrivalen aufgesucht und sich mit ihm ausgesprochen. «Wir beide haben Grenzen überschritten», gab sich auch Ocon versöhnlich, nachdem zum wiederholten Male ungestüme Aktionen der beiden Piloten Force India Punkte in dieser Saison gekostet hatten. Der Rennstall hatte angekündigt, diese Eskalationen nicht länger zu tolerieren.

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