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Darüber wird auch noch gesprochen im Fahrerlager von Spa

Sorgte wegen seines Zoffs mit Kevin Magnussen für Furore: Renault-Pilot Nico Hülkenberg. Foto: Zsolt Czegledi

Sorgte wegen seines Zoffs mit Kevin Magnussen für Furore: Renault-Pilot Nico Hülkenberg. Foto: Zsolt Czegledi

Sein Zoff mit dem Dänen Kevin Magnussen sorgte vor der Formel-1-Sommerpause für reichlich Furore. Im Gegensatz zu den beiden bereinigten zwei andere ihre Auseinandersetzung. Doch damit nicht genug.

NACHSPIEL I

Nein, er habe Kevin Magnussen nichts zu sagen. Nicht jetzt, und später auch nicht. Gar nichts. «Da gibt es nichts zu klären bei dem Kollegen», sagt Nico Hülkenberg ziemlich unaufgeregt. Mächtig aufgeregt hatte sich der deutsche Renault-Pilot nach dem Rennen in Ungarn vor der Sommerpause noch über den dänischen Haas-Piloten. Grund war ein regelwidriges Manöver Magnussens in der 62. Runde. Hülkenberg hatte Magnussen in der Interviewzone danach sarkastisch gratuliert, dieser hatte mit einem unflätigen Ausspruch reagiert. Er würde es wieder so machen, betonte Renault-Pilot Hülkenberg nun.

NACHSPIEL II

Sie haben gesprochen. Und zwischen ihnen ist wieder alles okay. Vorteilhaft, weil Max Verstappen und Daniel Ricciardo Teamkollegen bei Ferrari- und Mercedes-Verfolger Red Bull sind. In Ungarn hatte Verstappen das Rennen Ricciardos bereits in Runde eins zerstört. Dem sonst so dauergutgelaunten Australier hatte der Crash auch das Grinsen aus dem Gesicht geräumt. Ein Gespräch unter den beiden bereinigte alles. Und das noch in Ungarn, direkt nach dem Rennen, wie Verstappen nun berichtete. Ricciardo lobte Verstappens Aufrichtigkeit. Man habe sich die Hände geschüttelt. «Damit bin ich zufrieden.»

DROHENDER RENNBANN

Daniil Kwjat muss mächtig aufpassen, sein Strafenregister ist gefährlich voll. Zehn Punkte hat er, bei zwölf ist der russische Toro-Rosso-Pilot automatisch fürs nächste Rennen gesperrt. Erst im Oktober mit dem Rennen in den USA verjähren die ersten Punkte bei ihm. Bis dahin heißt es für den nicht selten in Zwischenfälle verwickelten Kwjat eher mal: Fuß vom Gas.

FORMEL-1-ABWEGE

Die neue Formel 1 verlässt bekannte Pfade. Die neue Formel 1 will ein neues Publikum erschließen. Und wie könnte das heutzutage besser funktionieren als in der virtuellen Welt. «Ich denke, die Esports-Serie ist eine wirklich gute Sache», sagt Estaban Ocon von Force India. «Das ist richtig cool und die Leute haben echt Talent.» Gestartet wird die Serie im September, weltweit können Computer-Freaks den Besten der Besten auf den Strecken der Formel 1 suchen. In Quali-Weltkämpfen sollen zunächst die 40 Besten ermittelt werden. In London wird es ein zweitägiges Halbfinal-Event im Oktober geben, die Top-20 ziehen ins Finale ein, das im Rahmen des echten Formel-1-Finales in Abu Dhabi ausgetragen wird.

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