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Internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Monaco

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel wurde nach seinem Sieg vor allem von der italienischen Presse gefeiert. Foto: Claude Paris

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel wurde nach seinem Sieg vor allem von der italienischen Presse gefeiert. Foto: Claude Paris

GROSSBRITANNIEN: 

«The Guardian»: «Dass er [Kimi Raikkönen] von seinem Teamkollegen Sebastian Vettel auf den zweiten Platz verwiesen wurde, diente nur dem Vorteil des Deutschen in seinem Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft mit Lewis Hamilton. Dieser Konflikt wird im positiven Sinne heißer, aber die Vermutung, dass Ferrari die Strategie beeinflusst hat, um das Ergebnis zu sichern, lässt auch einen kalten Krieg im Team vermuten.»

«Telegraph»: «Kimi Raikkönen hatte einen Gesichtsausdruck, der Milch sauer werden lässt. Der Finne zeigt normalerweise in etwa dasselbe emotionale Spektrum wie ein Eisblock, aber sein Gesicht auf dem Podium war ein Schaubild der Wut, nachdem ein paar listige Ferrari-Taktiken Sebastian Vettel zum ersten Sieg beim Monaco Grand Prix seit 16 Jahren getrieben haben.»

«BBC»: «Ferraris Sebastian Vettel hat den schleppenden Großen Preis von Monaco gewonnen und seine WM-Führung vor Mercedes' Lewis Hamilton auf 25 Punkte ausgebaut. (...) Es gab den Verdacht, dass die Strategie eine bewusste Entscheidung von Ferrari war, um ihren vorn liegenden Fahrer in Führung zu bekommen, aber das Team bestritt das.»

«The Independent»: «Es mag ein hartes Rennen im Cockpit seines Ferraris gewesen sein, aber als Sebastian Vettel vor seinem Teamkollegen Kimi Raikkönen ins Ziel fuhr, um den ersten Sieg der Scuderia in Monaco seit den Tagen von Michael Schumacher klarzumachen, da sah es, oh, so leicht aus.»

«The Sun»: «Sebastian Vettel hat mit einem Sieg beim Großen Preis von Monaco seine Führung in der Fahrer-WM ausgebaut. Der Deutsche bekam eine bevorzugte Behandlung von seinem Ferrari-Team auf Kosten von Kimi Raikkönen, der sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste.»

ITALIEN:

«Gazzetta dello Sport»: «Die rote Macht. (...) Der Faden zwischen Schumi und Seb.»

«Corriere dello Sport»: «Die Roten sind bereit für den Weltmeistertitel.»

«La Repubblica»: «In Monte Carlo weht sechzehn Jahre nach dem letzten Mal wieder die rote Flagge. (...) Dass ein Deutscher auf einen Deutschen folgt, ist auch eine Niederlage und einer aus dem Team (...), nämlich der Finne Kimi Räikkönen, musste das entscheidende Opfer bringen (...).»

«Corriere della Sera»: «Der rote Traum ist Realität. (...) Dieses Team, Ferrari, hat eine Seele. Eine italienische. (...) Und die von Marchionne geprägte italienische Seele wurde auch von Sebastian Vettel aufgenommen, der in unserer Sprache spricht, singt, feiert und dankt. «Grazieeee ragazzi...» (...). Er hat Recht, diese Jungs sind wirklich gut in Form.»

«La Stampa»: «Ein Meisterwerk.»

SPANIEN:

El País: «Vettel klaut Räikkönen in Monte Carlo den Sieg. Der Deutsche wechselt seine Reifen fünf Runden später als der Finne und gewinnt das Rennen. Es war eine Frage der Strategie, aber wahrscheinlich nicht die, die sich der Renningenieur von Kimi Räikkönen vorgestellt hatte.»

Marca: «Sebastian Vettel baut weiter Stein für Stein seine Burg. Den dritten Sieg in dieser Saison fährt er am bestmöglichen Ort ein, beim Großen Preis von Monaco, der ansonsten ohne größere Überraschungen verlief.»

El Mundo: «Ferraris Strategie sichert Sebastian Vettel in Monaco den Sieg. Der Deutsche kommt vor Räikkönen aus der Box. Aber es war ein Rennen mit wenigen Emotionen.»

ÖSTERREICH:

«Der Standard»: «Vettels Triumph mit Geschmäckle.»

«Kurier»: «Vettel beendete den Monaco-Fluch.»

«Kronen Zeitung»: «Sebastian Vettel beendete nach 16 Jahren Ferraris Sieglosigkeit in Monaco.»

SCHWEIZ:

«Blick»: «Kimi Räikkönen hat in der Startphase des Monaco GP alles im Griff. Bis sein Team mit Blick auf die WM für Teamkollege Vettel und gegen den Finnen entscheiden.»

«Tages-Anzeiger»: «Der Deutsche gewinnt den Formel-1-Klassiker in Monaco und beschert Ferrari den ersten Sieg im Fürstentum seit 2001.»

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