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PS-Hatz durch Grünanlage: Vettel hofft auf Pole in Monza

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel hofft auf die Pole Position beim Heimrennen in Monza. Foto: Antonio Calanni

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel hofft auf die Pole Position beim Heimrennen in Monza. Foto: Antonio Calanni

Das Ferrari-Land hofft auf die Pole Position für Sebastian Vettel. Der viermalige Formel-1-Weltmeister will die Tifosi in der Qualifikation zum Grand Prix von Italien am Samstag gerne mit Startplatz eins verzücken.

Mit seinem dritten Platz im Freitagstraining war Vettel im Königlichen Park nicht ganz zufrieden. «Wir sind noch nicht da, wo wir sein können», meinte der 30-Jährige vor der Jagd durch die Grünanlage über die Balance seines Wagens, die Stabilität und das Bremsverhalten.

Vettel konnte auf dem Hochgeschwindigkeitskurs vor den Toren Mailands bislang dreimal gewinnen. Aber eben noch nicht als Ferrari-Fahrer. Der letzte Scuderia-Pilot, der den Fans der «Roten Göttin» einen Heimsieg schenken konnte, war Fernando Alonso 2010. Letzter deutscher Renngewinner im roten Overall war Michael Schumacher 2006.

Lewis Hamilton könnte den Rekordweltmeister in Sachen Pole Positionen in Monza überholen. Der Engländer sicherte sich in dieser Saison bisher siebenmal Startplatz eins und steht momentan bei 68. Um seinen Rückstand von sieben Punkten in der WM-Wertung auf Spitzenreiter Vettel aufzuholen, wäre die beste Startposition eine gute Grundlage.

«Wir sind durch unser Programm ohne Probleme gekommen. Der Wagen macht hier einen gut balancierten Eindruck. Wir haben aber noch Arbeit zu erledigen, um ein bisschen Performance herauszukitzeln», sagte Hamilton nach Platz zwei im Freitagstraining. «Es scheint ziemlich eng zwischen Ferrari und uns zuzugehen. Deshalb erwarte ich, dass es ähnlich wie beim letzten Rennen aussehen wird.»

In Spa konnte der 32-Jährige gewinnen. Zweimal nacheinander holten in dieser Saison aber weder Vettel noch Hamilton einen Sieg. Dem Gesetz der Serie zufolge wäre nun wieder der deutsche Ferrari-Mann oder ein lachender Dritter an der Reihe.

Eigentlich sollte Monza mit seinem Highspeedprofil wieder Mercedes mit seinem starken Motor zugutekommen. Doch Ferrari hat zuletzt in Belgien bewiesen, dass der Abstand zu den Silberpfeilen selbst auf ihren Paradestrecken mittlerweile geschlossen ist. Anlässlich des 70. Geburtstags von Ferrari würde die Scuderia nur zu gerne jubeln.

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