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Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

Nico Rosberg will sich nicht provozieren lassen. Foto: Frank Augstein

Nico Rosberg will sich nicht provozieren lassen. Foto: Frank Augstein

Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht. «Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt», sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur.

Der zurückgetretene Formel-1-Weltmeister will sich von einem Bericht der britischen «Daily Mail» mit bemerkenswerten Wolff-Sätzen über Rosberg und dessen vergangenes Duell mit dem britischen Dreifach-Champion nicht provozieren lassen.

Allerdings sprechen die Sätze von Wolff durchaus für sich, in welchem genauen Zusammenhang sie auch immer gefallen sein mögen. «Nico hat alle Waffen eingesetzt, die er hatte», sagte Wolff der Zeitung zufolge. Es habe alle Psychospielchen gegeben, um den Gegner zu destabilisieren. Und Rosberg sei der Bösartige gewesen. Nach Angaben der Zeitung soll Wolff auch auf die Frage, wer der wahre Intrigant in dem Zweikampf gewesen sei, geantwortet haben: «Der, der nicht mehr hier ist.»

Rosberg hatte wenige Tage nach seinem ersten WM-Titel mit 31 Jahren seinen Rücktritt erklärt. Er war aus seinem noch gültigen Vertrag ausgestiegen und hatte auch sein Team mit der überraschenden Entscheidung vor Probleme gestellt, zeitnah einen Nachfolger zu finden. Es wurde letztlich der Finne Valtteri Bottas. Und es fiel seitdem mehrfach auf, dass sowohl Hamilton als auch Wolff die Zusammenarbeit des neuen Duos des Silberpfeile immer wieder hervorhoben und lobten.

Zudem betonte Hamilton mehrfach, dass mit dem WM-Kampf gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nun erst die Besten gegeneinander fahren würden. «Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt», sagte Rosberg in einem Interview der «Bild am Sonntag». «Das ist lustig, es tangiert mich einfach nicht mehr. Ich habe meine Schlacht gewonnen.»

Drei Jahre lieferten sich Hamilton und Rosberg ein erbittertes Duell. Es waren die Jahre der Mercedes-Hoheit, andere Teams waren nur Beiwerk. Im Fokus stand jedes Rennwochenende der Kampf des blonden Weltmeister-Sohns aus gut situierten Verhältnissen und des ersten dunkelhäutigen Piloten in der Formel-1-Historie, dessen eingewanderter Vater einst noch Nebenjobs annehmen musste, um die Karriere des Sohnes zu ermöglichen. Zwischen Rosberg und Hamilton hätte es womöglich Faktoren gegeben, von denen man gar nichts wisse, meinte Wolff.

Rosberg, der sich schon zu seinen Teamzeiten öffentlich immer als Teamplayer präsentiert hatte, betonte am Sonntag dann noch mal, dass er und Wolff ein ausgezeichnetes Verhältnis hätten. «Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600 000 Euro für blinde Kinder gesammelt», sagte Rosberg.

Wolff in der Daily Mail

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Rosberg-Interview in der BamS hinter Bezahlschranke

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