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Weltverband gibt Grünes Licht für «Halo»

Lewis Hamilton testet 2016 beim Training zum Rennen in Singapur den Cockpitschutz «Halo». Foto: Diego Azubel

Lewis Hamilton testet 2016 beim Training zum Rennen in Singapur den Cockpitschutz «Halo». Foto: Diego Azubel

Der «Halo» (englisch für Heiligenschein) hat sich damit gegen die Cockpit-Schutzscheibe «Shield» durchgesetzt. Mit einem Cockpitschutz soll die Gefahr für die Fahrer bei herumfliegenden Teilen vermindert werden.

«Halo» basiert auf einem ringförmigen Bügel, der mittig an einer Strebe des Rennwagens fixiert ist und sich über den Helm des Piloten spannt. Vor allem aus optischen Gründen hatte das System Kritik hervorgerufen. Das Design soll aber noch verbessert werden, teilte die FIA mit. Ferrari-Star Sebastian Vettel hatte das Konkurrenzsystem «Shield» im Auftakttraining zum Grand Prix von Großbritannien erstmals offiziell getestet.

Medienberichten zufolge sprachen sich neun der zehn vertretenen Teams gegen «Halo» aus. Die FIA votierte dennoch für den «Heiligenschein». Der Beschluss muss noch vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden.

Erstmals nahmen an dem Treffen der Strategiegruppe alle zehn Rennställe teil. Das Gremium setzt sich traditionell aus Vertretern von FIA und Formel 1 sowie den fünf Teams Ferrari, Mercedes, Red Bull, McLaren und Williams zusammen. Hinzu kommt noch aus Leistungsgründen Force India. Diesmal waren allerdings auch Renault, Toro Rosso, Sauber und Haas bei den Gesprächen anwesend.

FIA-Mitteilung

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