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Wichtige Siege für Flensburg und Kiel

Johan Jakobsson (l.) warf gegen Lemgo die meisten Tore für Flensburg. Foto: Bejamin Nolte

Johan Jakobsson (l.) warf gegen Lemgo die meisten Tore für Flensburg. Foto: Bejamin Nolte

Die SG Flensburg-Handewitt steht wieder an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Die Norddeutschen gewannen ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TBV Lemgo mit 30:27 (18:13).

Mit 50:6 Punkten überholten sie den mit einem Spiel im Rückstand liegenden Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen (49:5). Die Vorentscheidung im Meisterrennen fällt nun wohl am 28. Mai, wenn die Flensburger die Löwen empfangen. Erfolgreichster Werfer der Hausherren war der Schwede Johan Jakobsson mit elf Treffern. Für Lemgo war Tim Hornke siebenmal erfolgreich.

Im Kampf um die erneute Teilnahme an der Champions League hat Rekordmeister THW Kiel mit dem 32:28 (18:15) über die Füchse Berlin einen wichtigen Sieg gefeiert. Damit festigten die «Zebras» den dritten Tabellenplatz, der in den vergangenen Spielzeiten mit einer Wildcard für die europäische Königsklasse belohnt wurde. Der THW liegt mit 47:11 Punkten nun drei Zähler vor den Hauptstädtern (44:14). Beste Werfer waren Nikola Bilyk mit sieben Toren für Kiel sowie Petar Nenadic mit neun Treffern für die Gäste.

Entscheidend für den Kieler Erfolg war die Klasse des Torhütergespanns: Niklas Landin parierte beim 22:18 (39.) einen Siebenmeter von Petar Nenadic, Wolff entschärfte beim 25:23 (49.) einen Tempogegenstoß von Drasko Nenadic. In der Schlussphase spielte Berlin nach Zeitstrafen gegen die Nenadic-Brüder und Trainer Velimir Petkovic in dreifacher Unterzahl. «Wir hatten ein Quäntchen mehr Gelassenheit und haben das Spiel dann nach Hause gebracht. Auch weil die Berliner sich zum Schluss in Wortgefechte mit den Schiedsrichtern eingelassen haben», sagte Wolff nach dem Abpfiff.

Ob der dritte Platz tatsächlich zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt, entscheidet der europäische Verband EHF. Garantierte Startplätze haben nur der Meister und der Vize. In den vergangenen Jahre erhielt jedoch der Bundesliga-Dritte stets eine Wildcard. Dass es aber auch anders geht, zeigt das Beispiel Frankreich. Dort erhielten nach der abgelaufenen Saison der Dritte HBC Nantes und der Vierte Montpellier HB ein Ticket für die Champions League. Das zweitplatzierte Team aus Saint-Raphael startete nur im EHF-Pokal und steht dort am kommenden Wochenende in Göppingen im Finalturnier. Halbfinalgegner sind ausgerechnet die Berliner Füchse, die nach 2015 den zweiten Sieg im «kleinen Europapokal» feiern wollen. Weitere deutsche Starter sind der SC Magdeburg sowie Gastgeber und Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen.

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