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Caster Semenya kehrt an Ort ihres ersten WM-Gewinns zurück

Caster Semenya wird zum ISTAF in Berlin an den Ort ihres ersten, großen Triumphes zurückkehren. Foto: Martin Meissner

Caster Semenya wird zum ISTAF in Berlin an den Ort ihres ersten, großen Triumphes zurückkehren. Foto: Martin Meissner

«Berlin ist meine Stadt - und ich möchte dort meine Saison mit einer Super-Zeit abschließen», verkündete die Südafrikanerin, die mit ihrem Sieglauf bei der WM 2009 in der Hauptstadt die weltweite Diskussion um Chancengleichheit im Wettkampf und die Würde von Athletinnen mit hohen männlichen Testosteronwerten ausgelöst hatte. «Ich bin beim ISTAF auch in schweren Zeiten immer sehr herzlich empfangen und toll unterstützt worden», meinte Semenya.

Auf ihren Wunsch wurde extra ein Rennen über die ungewöhnliche Stadion-Distanz über 600 Meter ins Programm aufgenommen. «Auch wenn die 600 Meter nicht geplant waren, entsprechen wir gern dem Wunsch von Caster Semenya», meinte Meeting-Direktor Martin Seeber.

Wie die Organisatoren des größten deutschen Leichtathletik-Meetings mitteilten, kommt auch Diskus-Weltmeister Andrius Gudzius aus Litauen nach Berlin und fordert die Harting-Brüder Robert und Christoph heraus. «Toll, dass so viele Weltklasse-Athleten ins Olympiastadion kommen, darunter fünf Weltmeister, die schon jetzt zugesagt haben», sagte Seeber.

Bisher liegen neben Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie auch die Zusagen der London-Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg/Speer), Dafne Schippers (Niederlande/200 Meter) und Phyllis Francis (USA/400 Meter) für das älteste Leichtathletik-Meeting der Welt vor.

Homepage ISTAF 2017

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